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Film Babygirl


Li****

Empfohlener Beitrag

  vor 36 Minuten, schrieb Münchner:

@Jacqueline89 Für die Autorin war die O ein reiner Hirnfick, hat sie später auch selbst öffentlich zugegeben. Das meinte ich.

Klar haben sich das Einige zum Vorbild genommen. Vorher gab's das auch schon, z.B. bei de Sade, wenn der es nicht auch teilweise erfunden hat.

Und apropos Leben: Im Alternativende der O stirbt sie am Schluß, mit Genehmigung ihres Herrn, weil der beschlossen hat, sie zu verlassen.

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Es gibt für mich nur ein Ende. Wie die O am Schluß von fremden auf einer Feier vorgeführt und benutzt wird. Das ist auch das offizielle Ende. Dieses Alternativeende ist schwachsinnig und hätte man sich sparen können.

Ich schick dir ***r pn eine Webseite. Dort findest du Stammtische, Party, Verkaufs Veranstaltungen, Fessel Treffs (Orte wo nicht sexuell gefesselt wird und dadurch gelernt) und vieles weitere. Hier im Forum weiß ich nicht, ob das erlaubt ist. Andere Seiten zu benennen. Daher privat.
HirnHerzHumor
  vor 9 Stunden, schrieb Lizzy97:

Danke sehr ihr zwei! Habt ihr Tipps, wo man offline die passenden Menschen dazu treffen kann? Online hab ich echt die Nase voll vom ghosting...

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Ghosting ist jetzt leider kein reines Online-Phänomen..

Berlin hat einiges an Stammtischen, wo Frau sich mal real unter gleichgesinnte Menschen mischen kann.

Und falls du dich auf ein Date triffst, lasse dich ruhig Covern 

Es gut das das Unterbewuste das uns steuert ins Bewusstsein kommt um es auszuleben. Wir sind nur Selbstbewusst und Gesund wenn wir unsere Wünsche kennen. Oft verschieden sogar Depressionen.
  Vor 7 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Es gibt für mich nur ein Ende. Wie die O am Schluß von fremden auf einer Feier vorgeführt und benutzt wird. Das ist auch das offizielle Ende. Dieses Alternativeende ist schwachsinnig und hätte man sich sparen können.

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Es ist ziemlich schwach, da stimme ich Dir zu. Ich meine auch, erkennbar liebloser geschrieben.
Ich muß die O doch mal nochmal lesen, gerade wegen des ganzen anderen Teils...

  vor 3 Stunden, schrieb Münchner:

Es ist ziemlich schwach, da stimme ich Dir zu. Ich meine auch, erkennbar liebloser geschrieben.
Ich muß die O doch mal nochmal lesen, gerade wegen des ganzen anderen Teils...

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Gute Idee. Jetzt habe ich auch Lust darauf bekommen.

(bearbeitet)

Ich hab mir den Trailer angeschaut, aber den Film nicht gesehen. Ehrlich gesagt überzeugt mich der Trailer auch nicht, das zu tun. Obwohl ich die Idee des Plots an sich gut finde, aber in meinem Kopf entspinnen sich da ganz andere Szenarien als das, was der Trailer verspricht. Es ist zumindest anhand des Trailers nicht klar, ob er sie erpresst, weil es zum Spiel gehört und sie auf "Blackmailing" steht, oder er einfach toxisch ist (wäre ein no-go). Das ganze auch noch in eine Fremdgeh-Affäre einzubetten - naja, ist nicht meins.

Vielleicht ist der Film aber auch besser als die Vorschau, wer weiß.

bearbeitet von ObsidJan
Ich hab den Film gesehen. Ein Punkt, den ich positiv und realistisch fand, war dass *beide* auf ihre Art unsicher und unerfahren sind. Sie hat ihre Komplexe mit ihren Neigungen, er hat viel junge Energie, weiß aber auch nicht so richtig, wie er es anstellen soll. Klar stellen sich einem die Haare auf, wenn er sie mit Druck zum Consent bewegen will. Hat der Autor keine Ahnung gehabt? Vielleicht. Haben viele Neulinge in der Realität genausowenig einen Plan? Bestimmt. Vielleicht hat der Autor das gecheckt. Ich habe keine Interviews gesehen. Der Film hinkt um Lichtjahre hinter Secretary her und die moderne Arbeits- und Lebenswelt wie Hollywood sie zeigt, ist schwer erträglich. Wieviele Probleme man sich machen kann. Aber wenigstens ist das Klischee von dem perfekten Dom, der das dumme Schneewittchen erweckt, wenigstens ein bisschen aufgebrochen. Und wenn durch den Film neue Leute den Weg zu ihrem Kink und in die reale Szene finden - super, herzlich willkommen.
  Am 8.2.2025 at 20:00, schrieb Lizzy97:

Wie fandet ihr den Film?
Ich fand es sehr schön mit wie vielen Kinks in dem Film gespielt wurde, wie gut mit dem Thema umgegangen wurde. Ich bin super gespannt auf den Austausch mit euch!

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Ich bin sehr im Zwiespalt mit diesem Film.

Es ist schön das ein paar Kinks und interessante Aspekte vorkommen.

Die Punkte die ich nicht schön finde überwiegen allerdings.

Schon alleine die Tatsache das erst ein Mann daher kommen und die Protagonistin schlecht bis übergriffig behandelt damit sie merkt wo ihre Neigung liegen könnte, komplett ohne vorherigen Konsens, geht über mein eigenes Verständnis von BDSM hinaus. Es verstärkt zudem ein stereotypes Bild das mit nicht gefällt.
Das Thema Konsens wird für mein Verständnis auch erst viel zu spät im Film überhaupt thematisiert. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich bin zwischendurch gedanklich dermaßen abgeschweift das ich mich an den Rest des Films nicht mehr erinnern kann. 

Wünschenswert wäre wenn sich nicht zu viele Anfänger, besonders auf Domseite zu sehr von diesem Film inspirieren lassen und auf Subseite übergriffiges Verhalten nicht als "normal" akzeptiert wird weil es hier so scheint als wäre es üblich das ein Typ sich wie ein Arsch verhält. ^^

Damit habe ich mich nun einigen Meinungen angeschlossen und konnte zwar nichts Neues beitragen, hoffe aber das manch Neuling hier im Forum erst einmal auf Informationsbeschaffung geht und eine BDSM Verbindung findet die von Anfang an mit einem Konsens einhergeht. 

 

Jetzt mal ganz nüchtern betrachtet...

Wenn ich ins Kino gehe, dann möchte ich unterhalten werden und erwarte kein Abbild der Realität. Ich hatte versucht, mir 50sog anzuschauen, weil hier immer wieder so viel darüber geschimpft wurde und fand die Story dermaßen langweilig, dass ich froh war dafür nicht für eine Karte bezahlt zu haben - und ich hab auch schon nächtelang Snookerturniere geschaut, weil ich das spannend fand... 

Von daher würde es mich interessieren, ob diejenigen, die den schon gesehen haben den gut im Sinne von unterhaltsam fanden. Das Kinoproduktionen die breite Masse als Zielgruppe haben und eben nicht die geschätzt 5%, die mehr oder weniger realistisch dargestellt werden ist mir durchaus bewusst...

Also bereut ihr Geld für Karte, Popcorn und Softdrink ausgegeben zu haben oder nicht?

  vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Also bereut ihr Geld für Karte, Popcorn und Softdrink ausgegeben zu haben oder nicht?

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Bereuen vielleicht nicht. Die Nschos mit Salsa und Käse waren es wert.^^

Ich würde aber dazu raten zu warten bis der Film beim Streamingdienst des Vertrauens läuft.

Dann muss ich den Film wohl mal schauen... 

Ich gucke selten was. Befasse mich ja auch schon oft mit bdsm...🤭

Wir haben zwar Netflix und son Amazon Ding, aber ich weiß gar nicht richtig, wie man da Filme raussucht. 

Das letzte Mal hat meine Tochter "Chantal im Märchenland" mit einer Freundin gesehen. Der Titel fiel ja in dem Rechtschreibtread. Ich bin los und habe Chips besorgt. Die fehlten für das "Homekino-Erlebnis". Ja, natürlich bin ich nett und laufe schnell los...😂🏃‍♀️🍿

Kino hasse ich wirklich sehr. 

Na, ich schaue mal, ob ich den Film irgendwie hier finde in den Mediensachen. Mit Netflix und so macht das nur meine Tochter.

Wenn ich mal den Fernseher anmache, schaue ich was gerade kommt. Oder nehme "oldschool" eine Programmzeitung...🤣🤣🤣 

Es gibt 3 oder 4 Fernbedienungen. Das überfordert mich. Und dann noch irgendwie DVD oder Blue Ray? Oder was ist das inzwischen? 

Und Netflix hat ja ganz spezielle eigene Serien. Ach, es gibt so viel heutzutage...🙈

  Am 11.2.2025 at 14:34, schrieb NoDoll:

Schon alleine die Tatsache das erst ein Mann daher kommen und die Protagonistin schlecht bis übergriffig behandelt damit sie merkt wo ihre Neigung liegen könnte, komplett ohne vorherigen Konsens

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Ich versteh auch nicht, warum in Filmen und Büchern immer dieses "sie muss erst überredet werden, um ihre Neigung zu akzeptieren"-Motiv verwurstet werden muss. Das würde mich schon im echten Leben abturnen, wenn von der anderen Seite keine Initiative kommt und es beständig meiner Überredungskünste bedarf. Und gerade bei einem Film wie diesem, mit einer erfolgreichen, durchsetzungsfähigen (?) CEO, hätte das wunderbar reingepasst, die Charakterentwicklung davon ausgehend darzustellen. Schade, Potential verschenkt. 

  • 4 Wochen später...

jack@jackXjacqueline:

Wir haben den Film gestern angesehen und ich muss sagen, es ist mit Abstand der schlechteste seit langer Zeit. Der Trailer hat meine Vermutung in dieser Hinsicht nicht getrübt, sondern durchweg bestätigt.

Ich weiß nicht, wie man in dem Film etwas anderes sehen könnte als ein zutiefst toxisch geprägtes Verhältnis zweier Menschen, die von BDSM nichts verstehen und auch keinerlei Ambitionen zeigen, sich tiefergehend mit sich, der Neigung und ihren Vorlieben auseinanderzusetzen. Grob auf den Punkt gebracht: Sie scheint sich dessen nur zu schämen, was sie ist und was ihre Bedürfnisse angeht, ihm hingegen scheint es schlicht egal, wer oder was er überhaupt ist. Charakterliche Tiefe und eine Entwicklung, die Anhaltspunkte gibt, sucht man vergeblich. Und da so gesehen auch keine BDSM-Handlungen gezeigt werden - gut, man sieht vielleicht ein bisschen Petplay, etwas Willkür und als Dominanz und Unterwerfung maskierte Arroganz und Soziopathie gepaart mit Unsicherheit - stellt sich generell die Frage, welche Aussage und welchen Standpunkt der Film diesbezüglich überhaupt einnehmen möchte. Die Idee und die Charaktere schreien eher nach einem Psychothriller, mit bestenfalls an BDSM angelehnten Praktiken. Mehr aber auch nicht.

Ich könnte auf viele Details eingehen, aber als einen der kritischsten und zugleich ehrlichsten Momente im Film empfand ich tatsächlich die Szene, in der es um Konsens ging, in der er ihr etwas von Einvernehmlichkeit erzählen will während er sie im nächsten Moment quasi mit indirektem Zwang dazu nötigt, ihr Einverständnis zu geben, weil er sonst geht und "mit irgend jemandem" redet, wohlkalkuliert mit dem Hintergedanken, dass es schädlich für sie persönlich und ihre Karriere sein könnte. Das nennt man nicht Konsens, sondern Erpressung. So verhält sich niemand, der hehre Absichten pflegt oder an dem Menschen interessiert ist. So verhält sich jemand, der ganz knallhart seine eigenen Interessen verfolgt und dabei empathielos über Leichen geht. Mal ganz abgesehen davon, dass in allen vorangegangenen Momenten und später die Frage des Konsens keine Rolle gespielt hat. Vielleicht sollte das aber auch nur wieder eine Anspielung auf eine vemeintliche toxische Männlichkeit sein, wobei allerdings die weiblichen Charaktere im Film dieser in ihrem Handeln auch in nichts nachstehen, auch wenn sie auf ihre Art subtiler und damit unsichtbarer agieren. Es lohnt sich, vor allem die Rolle der unscheinbaren Esme unter diesem Gesichtspunkt mal näher zu betrachten, was das berechnende Verfolgen eigener Interessen angeht.

Einen konkreten Handlungsverlauf oder einen wahrnehmbaren Spannungsbogen sucht man insgesamt auch vergeblich. Das ganze wirkt wie ein großer Trailer, eine Collage relativ zusammenhangloser Momente die eine Art Kontinuität herzustellen versucht, es aber nicht wirklich schafft und die in den wesentlichen Momenten, in denen sich dann mal mehr Tiefe regelrecht aufdrängt, auch erstaunlich verkürzt bleibt. Ich denke da u.a. an die inhaltsleere und auf das sexuelle reduzierte Darstellung des sich entwickelndem "Etwas" zwischen den beiden Protagonisten, an die Schlussszene im Theater zwischen Romy und ihrem Ehemann, oder das Ende generell, das mehr Fragen offen lässt als es zu einer Auflösung beiträgt. Man hat das Gefühl, die Autorin und Regisseurin möchte sich stilistisch an einer Größe wie Kubrick und dessen Eyes Wide Shut messen und es ihm gleichtun, realisiert aber nicht, dass ihr dazu das Händchen fehlt und sie letztlich auch nur auf ihre Weise eine pseudo-emanzipatorische Ideologie zu verbreiten vermag. Die inszenierten PR-Montagen sprechen hier in ihrer Rhetorik jedenfalls Bände und sind sicherlich nicht ganz unabsichtlich dort platziert, wo man sie findet. Dazu die repetitiven Dialoge auf der anderen Seite. Und auch hier wieder, wie bei Fifty Shades of Gray, die Einbettung der Geschichte in die von Nihilismus geprägte glamouröse Scheinwelt der elitären Oberschicht, die mit den realen Lebensumständen der meisten Menschen aber nichts zu tun hat und damit auch keine echte Verbindung beim Zuschauer aufkommen lässt.

Sehr schwach. Umso bemerkenswerter, dass sich Größen wie Kidman und Banderas dafür hergegeben haben. Was mein Fazit in Richtung BDSM angeht: das ist ein Film, der im Wesen nichts damit zu tun hat und aus meiner Sicht, möchte man dennoch einen Bezug herstellen, der Szene unterm Strich noch mehr schadet, als es Fifty Shades of Gray je vermochte. Im Gegensatz hierzu ist dieser ja ein wahres Meisterwerk.

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