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masochistisch und sadistisch - geht das auch soft?


MMatt92

Empfohlener Beitrag

Ich verbinde das Wort " Sadist " auch mit Schmerzen , die nicht wirklich mein Ding sind und ich habe schon sehr schlechte erfahrungen mit Sadisten geamcht .
Mag es auch eher soft lies dir profile durch das erklärt viel, wie zb wie ich gelesen habe Peitschen ohne Blut wäre kein Peitschen, sowas ist zb krank für mich

Narben und Wunden haben da merkt man wer bdsm lebt und wer es ab und zu will, bau ich 3 mal am Tag mist und sie würde mich so auspeitschen, wäre am 2 schluss weil nichts mehr geht
Daddys-little-Bitch
schmerzen heißt ja nicht, dass es der größtmögliche schmerz ist. es gibt alles in soft, von peitschen bis stromschläge, maso ist man ja nicht nur, wenn man grausame schmerzen aushält
Hast du mehr spaß am leiden oder hast du mehr spaß daran das jemand für dich leidet. Ganz grob würde ich sagen - die Diagnosen/ICD dazu helfen das konzept zu verstehen in der extremen aber alle Menschen haben in unterschiedlichen Bereichen sadistische oder masochistische Tendenzen - Aufopferung einer Mutter/Vater für ein Kind als Beispiel. Das ist graduell und von Ebene und von Beziehung ganz unterschiedlich ausgeprägt manche Menschen haben stärke Neigungen in eine der Richtungen und leben diese Dan bewusst in BDSM Praktiken/handlungen aus.
Selbst das Spiel mit einer Feder oder rein mental kann Folter und Sadismus sein und als hart empfunden werden.
(bearbeitet)

Ist wohl einer der Gründe, wieso ich für mich den Begriff "Sensualist" verwende, selbst wenn auch ich mittlerweile weiß, dass gewisser Mass am Impact und diesem Augeliefert seit bei mir im Kopf "guten" Einklang findet.

bearbeitet von welka
Denke das legt jeder für sich aus. Dem einen Sub kann es nicht fest genug sein , dem anderen reicht es den Paddel zu spüren wie er auf der Haut reibt . Muss man austesten . Genauso geht es dem gebunden Part.
  Vor 9 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Mit soften SM kann ich persönlich nichts anfangen.

Aber wenn du auf den Arsch und Brüste schlägst und das nicht allzu sanft, fügst du ihr Schmerzen zu.

Diese Praktiken die du aufzählst, würde ich aber persönlich nicht zum SM zuordnen. Das gehört für mich zum härteren Sex dazu, was auch nichts mit BDSM zu tun haben muss. Ein so genannter Lustschmerz. Das ist meine Meinung. Das sieht wohl jeder anders.

SM muss nicht nur mit Schmerzen einhergehen. Es gibt auch psychischen Sadismus. Z.B. Erniedrigung/Demütigung.

Wenn die Erregung endet, der Lustschmerz schwindet, fängt mein Masochismus an. Und erst dann wird es interessant. Ich brauch die Qualen und das Leid. Ein softer Sadist (gibt es überhaupt so etwas?) wäre nichts für mich.

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Sprichst mir hier zwischendurch aus dem Herzen; wie oft ich Gespräche darüber geführt habe, dass sich Sadismus nicht rein auf Schmerzen bezieht. Elendiges Thema für mich, aber du hast es hier bereits echt gut beschrieben.

Wenn ich mich selbst als Sadist bezeichne, ist nämlich häufig die erste Reaktion, dass ich wohl darauf stehen muss, jemandem extreme Schmerzen zuzufügen, was nichtmal meins ist. Schmerzen sind ein Teil der sadistischen Mittel, aber es gibt so viele unterschiedliche Qualen, die man erzeugen kann. Auch die Intensität dieser ist mannigfaltig und natürlich gibt es softere und härtere Praktiken.

@Paco2022: Ja, der Witz passt eben auch. Ich begreife bestimmte Schmerzen bei einer Maso eben rein als Belohnung, wie sollte ich auf die Idee kommen, sie damit zu strafen? Wenn ich weiß, sie braucht das und soll gestraft werden, werde ich ihr wohl kaum genau dieses Bedürfnis erfüllen.

@MMatt92: Nicht Jeder Sadist ist darauf aus, eine bestimmte Verletzung in Form von Striemen o. ä. zu erzeugen. Dies ist eher nettes Beiwerk, aber nicht wirklich ein Muss, wenn es um die Befriedigung der sadistischen Neigung geht. Für mich bedeutet Sadismus die (ggf. auch asexuelle) Befriedigung durch das Zufügen von Qualen jeglicher Art, auch wenn andere das ggf. abweichend definieren mögen. Du kannst ja selbst mal überlegen, was eine für dich "softe" Qual wäre und ob du es genießen würdest (du Sadist 😉).

  vor 9 Stunden, schrieb Syu:

alle Menschen haben in unterschiedlichen Bereichen sadistische oder masochistische Tendenzen - Aufopferung einer Mutter/Vater für ein Kind als Beispiel. 

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Was im dem Fall nichts mit Masochismus zu tun hat. 

Mein Herr ist durchaus das was man als soft Dom bezeichnen kann...da ich nicht sehr maso bin ist die Schmerzgrenze bei mir auch ziemlich niedrig. Natürlich fügen Gerte Paddle und so weiter immer einen gewissen Schmerz zu, aber solange es mehr geil macht als zum schreien ist, finde ich Züchtigung sehr schön. Ich mag das Gefühl der Hilflosigkeit und die sanften Schläge, die leisen Kommandos.
Ich denke das jeder für sich herausfinden muss was gut tut und was nicht...
Sadist..so würde ich meinen Herren nicht bezeichnen. Klar habe ich auch schon blaue Flecken bekommen, hauptsächlich an den Brüsten...aber nicht weil er zu brutal war sondern einfach nur die Stelle getroffen hat wo eine Ader sehr dicht unter der Haut ist.
  vor 12 Stunden, schrieb LesbianGirl2024:

... sowas ist zb krank für mich ...

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Ich bitte dringend drum, solche Ausdrücke in Zusammenhang mit den Kinks anderer Leute zu vermeiden. Danke!

Zur ursprünglichen Frage: Ich sehe mich als sensual Sadist und Reaktionsfetischisten. Ich kann einer Frau nur wehtun, wenn sie es genießt, dann aber recht heftig. Ihr Genuß ist es, was uns von pathologischen Sadisten im Sinne von ICD unterscheidet, die ihre Erregung gerade aus dem nicht-genießen beziehen.

Den Begriff "sensual Sadist" finde ich schön, weil er sowohl den Sensualisten, als auch den Reaktionsfetischisten abdeckt.

Nochmal zur Ausgangsfrage: Es gibt kein "zu schwach". Was für Dich/Euch richtig ist, ist richtig. Das "wie stark" hängt bei mir von der Partnerin ab.

Ich habe auch vergleichsweise sanft angefangen und bei meiner ersten starken Masochistin "freigespielt".

(bearbeitet)

Mich befriedigt SM, wenn ich einen leidvollen Schmerz erfahre. 

Der Sadist ist schon so definiert, dass er Erregung/Befriedigung aus Leid seines Gegenübers zieht. Dabei kann die Bandbreite und Tiefe von Sadismus wohl sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Wenn ein Dom Schmerz nur der Sub zuliebe zufügt, aber selbst nichts daraus zieht, würde ich nicht vom Sadisten unbedingt sprechen. Das hat dann auch nichts mit der Intensität zu tun. Mir haben schon mehrere Doms gesagt, sie würden das "können", wenn die Sub das mag. Blaue Flecken usw. Ich möchte aber, dass jemand wirklich die Gier danach hat...😁 Nicht weil er das ausführen *kann*, sondern will! 😈

Anders herum kann der Sadist auch Quälereien an empfindlichen Körperstellen ohne Spuren genießen. Strom an der Klitoris oder sonst was. Heißt: für mich kann jemand der nur "ausführt" und starke Spuren schafft, nicht unbedingt ein Sadist sein, als wenn ein Sadist Befriedigung aus Qualen mit kaum oder sogar keinen Spuren zieht. Das wäre kein Anzeichen für mich, blaue Flecken usw. 

Befriedigt der Sadismus als solches, heißt das meine ich "kompensatorischer" Sadismus. Dann ersetzt dieser Sex. Es gibt natürlich auch Sadisten, die Sex mögen. Mein Herr war schon immer eher ersterer Typ. Er genießt rein Quälereien. Sicher auch mal Sex und als er jünger war noch häufiger. Dann in die Richtung r.a.p.e, sodass es der Sub nicht gefällt.

Eine Sub zieht natürlich aus Quälereien und Benutzung was. Wobei mich da auch nicht alles befriedigt. Aber mein Herr wollte nicht etwas Schädliches tun. Rein in der Fantasie müsste jemand keine Sub sein. Es müsste sie nicht befriedigen. Er quält einfach gerne. Natürlich ist seine Moral übergelagert (so nannte er das mal). Es ist gewissensmäßig wichtig, wenn eine Sub Schmerz befriedigt oder sie anderweitig im Gesamten etwas daraus zieht. Meine leidvollen Reaktionen sieht er ja, auch wenn mich Schmerz befriedigt. Aber er genießt es auch, mir Schmerz zuzufügen, aus dem ich nichts ziehe, der mich nicht befriedigt. Auch das brauche ich aber irgendwie. In den Händen eines Sadisten zu sein und mir das gar nicht aussuchen zu können, übt einen extrem hohen Reiz auf mich aus...😍

Mit meiner Geilheit quält er mich auch mal gerne. Meine Nippel und die Klitoris sind in erregtem Zustand noch empfindlicher. Aber für ihn muss eine Sub nicht geil sein, um sie zu quälen. Er kann das nur für eine bestimmte Art von Quälereien für sich nutzen. Bei einem Peitschen, dem Rohrstock, da bin ich rein bei Schmerz. Da denke ich nicht an einen Orgasmus. Geht es aber um meine direkte Sexualität, quält er auch in die Richtung gerne.

Ein lustvolles Gestöhne würde ihn doch sehr abtörnen, würde er Schmerz zufügen. Nein, da mag er schon das Leiden.  Zwischenmenschlich gönnt er mir natürlich auch sowas. Ich habe auch normale sexuelle Anteile. Sicher genießt er auch die "Macht", wann er mir was gönnt oder nicht. Jene Macht ist bei ihm wohl eine Mischung aus Sadismus und D/S.

Der Masochist liebt für mich Leid, Quälereien, Erniedrigungen. Da gibt es recht klare Definitionen und Beschreibungen.

Allerdings ist Sadist - Masochist im bdsm wohl auch recht verschieden im Verständnis. Manche lieben auch reinen (sexuellen) Lustschmerz und nennen sich so.

Oder sie quälen die Sub "mit ihrer eigenen Lust". Was dabei Qual meint, ist sehr verschieden. Ich kannte mal einen Dom, der darunter verstand die Sub rein lustvoll "qualvoll" hinzuhalten, nur um ihr dann den perfekten Orgasmus zu beschaffen. Die Qual in reiner Lust zu finden, etwas hingehalten zu werden und zu wissen, man darf dann, wäre jetzt nicht so mein Sadismus...😂 Und dem Dom ging es um einen möglichst tollen Orgasmus für sie...

Nein, mein Herr würde auch da eine leidvolle Qual mit ihrer "Lust" genießen, dass sie nicht darf. Aber genau genau die als solche. Darunter müsste sie dann auch schon leiden. Einen Orgasmus würde es a) quälend geben. Also mit Schmerz verbunden oder Zwangsorgasmen, bis dies wieder unschön schmerzhaft wird. Überreizung oder unter Einschränkungen, sie darf es selbst nur auf dem Boden, nicht im bequemen Bett usw. oder b) einfach so als "Zugeständnis". Ihm direkt würde aber ihre sexuelle Lust und ihr Höhepunkt nun nichts geben. Höchstens zwischenmenschlich. Sie ist dankbar dafür usw. Und zum Zweck, denn manche Quälereien mag er, wenn sie geil ist. Dies würde bei Dauerkeuschheit vergehen.

Er genießt sicher auch Einschränkungen in sadistischer Art. Dass sie sich "abmühen" muss. Er zum Beispiel die Arme mal verkürzt und Sub nicht alles mehr so gut greifen kann...😂 Wenn sie frustriert wird. Auch den Schmerz in Fesselungen genießt er. Natürlich auch die Macht und totale Abhängigkeit von ihm. Da gibt es auch mal schöne und geborgene Fesselungen. Er genießt das in Form einer Bindung an ihn. Ich kann nicht weg... Und ich bin dankbar, wenn ich bequem gefesselt schlafen darf...🥰 (wobei ich auch Herausforderungen des Unbequemen liebe - bis zu einer gewissen körperlichen Grenze und Frustration). 

Sadistische Aufgaben und Spiele mag er. Die Wahl zwischen dem einen oder anderen Übel. Oder die Frage: was ist Sub bereit in Kauf zu nehmen, um etwas Schönes zu erhalten? So habe ich manchmal vor einem Orgasmus auch die Wahl. Den für "xy".

Mentalen Sadismus, Agstspiele usw. genießt er auch. Es erregt ihn, wenn sie Angst hat. Das muss natürlich in einem Rahmen und Vertrauen bleiben. 

Aber auch völlig spontanen und experimentieren Sadismus. So schlief ich mal tief und fest und er weckte mich mit einem sehr starken Hieb, die Dressurgerte voll durchgezogen. Es hat ihn einfach interessiert, ob Sub den Schmerz im Schlaf nicht so spürt...😂 Auf solche Dinge muss ich also immer "gefasst" sein, bzw. sie passieren einfach.

Und sicher mag er auch Überwätigungen. Die Sub unterwegs spontan mit Handschellen zu überraschen, sie an einen Baum zu fesseln usw. Sie wehrlos ausgeliefert zu sehen und zu quälen. Egal wo und der Überraschungsmoment ist ein hoher Reiz für ihn.

Aber eben auch ihr bewusst zu erzählen, was auf sie zukommen wird...😁😈 Auch Überwindungen, die Sub bewusst tun muss durch seine Macht, genießt er mehr als Sadist, als im DS-Kontext (kann aber beides sein, kommt drauf an) DS wäre zwar auch ein Muss, aber könnte mehr gelagert sein bei: "für ihn". Als Sadist mag er eher das erzwungene. Sub überwindet sich aus Angst vor Konsequenzen usw. Wobei das wohl auch mit einer gewissen D/S Macht einhergeht. Aber die Erregung findet er im Sadismus. Ebenso bei Erniedrigungen. 

Ich liebe neben SM zur Befriedigung eben auch die Tatsache, dass mich nicht jeder Schmerz befriedigt. Dass ich nicht einfach immer normale Orgasmen haben darf. Dass ich sein Spielzeug bin, dass immer auch spontane Dinge passieren können, er "lauert" usw. 😁 Und das Zufügen von Schmerz wirklich seine Gier ist! 

Mein Herr mag auch blutige Spuren. An die Grenze des körperlichen zu gehen. Ebenso aber andere Qualen, die auch ohne oder kaum Spuren gehen. Das Würgen ist ein Genuss für ihn, da es für ihn die äußerste Macht & Kontrolle ist. Es ist das "Letzte" was er mit nehmen könnte, meine Atmung, sagt er... Zu entscheiden, wann ich atmen darf oder nicht, übt einen hohen Reiz auf ihn aus.

  vor 18 Stunden, schrieb MMatt92:

Ich mag es allerdings zu würgen (leicht), auf Hintern und Brüste zu schlagen (mittelhart würde ich sagen) und an Haaren zu ziehen. Ich finde es nicht erregend blaue Flecken zu hinterlassen oder -ganz extrem- Schnitt- oder Stich- Instrumente zu verwenden

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Ob soft oder nicht, für mich wären die Gedankengänge des Sadisten entscheidend und ob er daraus Erregung und Befriedigung zieht. 🥰

Mich nur zu würgen, weil ich das mal erfahren wollte, wärs nicht so für mich, wenn er da nicht drauf steht. Kann man mal als Erfahrung machen, würde mich dauerhaft aber nicht reizen. 

Ich bin masochistisch und brauche Schmerz. Auf bestimmte Arten wollte ich auch nicht verzichten, allen voran Spanking. Das befriedigt dann schon mich (wobei auch nicht in jeder Ausführung). Aber das muss mein Gegenüber dann auch von sich aus lieben. Grundsätzlich sind mir Praktiken weit weniger wichtig (wobei ich manche sicher lieber mag, als andere), ob nun Nadeln, Klammern, Schnitte, Würgen, Strom, auf die Brüste schlagen oder sonst was, sondern die Lust des Sadisten daran und dem in einem Machtgefälle ausgeliefert zu sein...😁👍Ich mag da eigentlich alles irgendwie auf verschiedene Art...🙈 Dass der Sadismus meines Herrn vielseitig ist, macht es immer spannend! 😁:whipping:

bearbeitet von Bratty_Lo

Wenn ich meiner Liebsten den Rohrstock gebe, ist das alles andere als "soft".

Trotzdem kommen verletzende Praktiken für mich nicht in Frage. Nach meinem Gefühl sind solche extremen Praktiken sehr, sehr selten. Deshalb sollte gar nicht so viel darüber gesprochen werden. Das ist nur eine Randerscheinung beim BDSM. Im Grunde sind wir viel normaler als viele denken.

  vor 5 Stunden, schrieb Seilfuchs:

würde ich das entsprechende Hörbuch von Lydia Benecke mit dem Wort Sadisten im Titel drin empfehlen. Das hilft auch, BDSM Sadismus und die psychologische Krankheit Sadismus besser auseinander halten zu können.

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Das kann man mal machen @Seilfuchs

Mein Herr meint, dass er sie sexuell nicht interessant findet...🤦‍♀️ 

Aber er es doch interessant findet, was sie so erzählt...😂

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