Dies ist ein beliebter Beitrag. MMatt92 Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich sehe ganz oft diese zwei Begriffe (masochistisch und sadistisch) und wundere mich wie soft man das auslegen kann. Ich habe es bisher vermieden mich als Sadist zu bezeichnen, weil ich es nicht mag einer Sub Schmerzen oder Schäden zuzufügen. So habe ich es zumindest gesehen. Ich mag es allerdings zu würgen (leicht), auf Hintern und Brüste zu schlagen (mittelhart würde ich sagen) und an Haaren zu ziehen. Ich finde es nicht erregend blaue Flecken zu hinterlassen oder -ganz extrem- Schnitt- oder Stich- Instrumente zu verwenden. Für mich war der "Sadist" allerdings eher in der sehr heftigen Kategorie verankert, also blaue Flecken, rote Striemen und schlimmeres bei seinem masochistischem Mitspieler anzustreben. Wie seht ihr das denn? Wie Soft kann man sein und trotzdem noch als Sadist angesehen werden?
f2**** Geschrieben Februar 14 Ich verbinde das Wort " Sadist " auch mit Schmerzen , die nicht wirklich mein Ding sind und ich habe schon sehr schlechte erfahrungen mit Sadisten geamcht .
Le**** Geschrieben Februar 14 Mag es auch eher soft lies dir profile durch das erklärt viel, wie zb wie ich gelesen habe Peitschen ohne Blut wäre kein Peitschen, sowas ist zb krank für mich Narben und Wunden haben da merkt man wer bdsm lebt und wer es ab und zu will, bau ich 3 mal am Tag mist und sie würde mich so auspeitschen, wäre am 2 schluss weil nichts mehr geht
Dies ist ein beliebter Beitrag. Kr**** Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. Sadismus ist ein Speckdrum 🥓 (kleiner Scherz) von dem wie du dich beschreibst bis zu sehr brutalem und uneinvernehmlichen Sadismus.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Pa**** Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Das ist natürlich auch eine Frage wie man Sadist für sich selbst definiert. Da gibt es ja den alten Witz wie ein echter Sadist mit Maso Sub umgeht... "Schlag mich, bitte!" - Sadist sagt grinsend "Nein" und wendet sich ab während er es genießt Sub damit gerade richtig leiden zu lassen bearbeitet Februar 14 von Paco2022
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ademar Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. Was bedeutet denn Sadismus? Bei deinen Handlungen, empfindest du da Lust znd Befriedigung? DSM5 und ICD 11 sind da sehr deutlich. Wenn Zwang und ohne Einvernehmlichkeit zugrunde liegt, wird eine psyxxische Störung diagnostiziert. Im sexuellen Kontext, speziell im BDSM, gilt es nicht unbedingt als Erkrankung. Und was jetzt 'Sadismus' ist, das darf jeder für sich entscheiden. Jedenfalls sollte man sich überlegen, ob man sich zwingend als Sadist vorstellen möchte. Das könnte zu Überraschungen führen, wenn da eine gänzlich andere Erwartungshaltung beim Gegenüber besteht.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Kamikitty Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ein Sadist in diesem Kontext ist per Definition ein Mensch, der durch das Quälen einer anderen Person sexuell erregt wird. Qual muss aber nicht nur körperlicher Art sein. Weit spannender ist, meiner Ansicht nach, aber der Brainfuck bzw. Mindfuck. Das Hirn ist der größte erotische Muskel, habe ich mal irgendwo plakativ gelesen und das ist vor allem in diesem Thema so. Das erotische Spiel mit sexuell erregenden Ängsten, Scham, Unterwerfung etc. funktioniert, wenn man es beherrscht und als Dom solche Situationen zu provozieren in der Lage ist, auch sehr gut fast ohne körperliche Schmerzen. Aber auch das ist Sadismus.
Daddys-little-Bitch Geschrieben Februar 14 schmerzen heißt ja nicht, dass es der größtmögliche schmerz ist. es gibt alles in soft, von peitschen bis stromschläge, maso ist man ja nicht nur, wenn man grausame schmerzen aushält
Syu Geschrieben Februar 14 Hast du mehr spaß am leiden oder hast du mehr spaß daran das jemand für dich leidet. Ganz grob würde ich sagen - die Diagnosen/ICD dazu helfen das konzept zu verstehen in der extremen aber alle Menschen haben in unterschiedlichen Bereichen sadistische oder masochistische Tendenzen - Aufopferung einer Mutter/Vater für ein Kind als Beispiel. Das ist graduell und von Ebene und von Beziehung ganz unterschiedlich ausgeprägt manche Menschen haben stärke Neigungen in eine der Richtungen und leben diese Dan bewusst in BDSM Praktiken/handlungen aus. Selbst das Spiel mit einer Feder oder rein mental kann Folter und Sadismus sein und als hart empfunden werden.
we**** Geschrieben Februar 14 (bearbeitet) Ist wohl einer der Gründe, wieso ich für mich den Begriff "Sensualist" verwende, selbst wenn auch ich mittlerweile weiß, dass gewisser Mass am Impact und diesem Augeliefert seit bei mir im Kopf "guten" Einklang findet. bearbeitet Februar 14 von welka
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ja**** Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 6 Stunden, schrieb MMatt92: Ich sehe ganz oft diese zwei Begriffe (masochistisch und sadistisch) und wundere mich wie soft man das auslegen kann. Ich habe es bisher vermieden mich als Sadist zu bezeichnen, weil ich es nicht mag einer Sub Schmerzen oder Schäden zuzufügen. So habe ich es zumindest gesehen. Ich mag es allerdings zu würgen (leicht), auf Hintern und Brüste zu schlagen (mittelhart würde ich sagen) und an Haaren zu ziehen. Ich finde es nicht erregend blaue Flecken zu hinterlassen oder -ganz extrem- Schnitt- oder Stich- Instrumente zu verwenden. Für mich war der "Sadist" allerdings eher in der sehr heftigen Kategorie verankert, also blaue Flecken, rote Striemen und schlimmeres bei seinem masochistischem Mitspieler anzustreben. Wie seht ihr das denn? Wie Soft kann man sein und trotzdem noch als Sadist angesehen werden? Ausklappen Mit soften SM kann ich persönlich nichts anfangen. Aber wenn du auf den Arsch und Brüste schlägst und das nicht allzu sanft, fügst du ihr Schmerzen zu. Diese Praktiken die du aufzählst, würde ich aber persönlich nicht zum SM zuordnen. Das gehört für mich zum härteren Sex dazu, was auch nichts mit BDSM zu tun haben muss. Ein so genannter Lustschmerz. Das ist meine Meinung. Das sieht wohl jeder anders. SM muss nicht nur mit Schmerzen einhergehen. Es gibt auch psychischen Sadismus. Z.B. Erniedrigung/Demütigung. Wenn die Erregung endet, der Lustschmerz schwindet, fängt mein Masochismus an. Und erst dann wird es interessant. Ich brauch die Qualen und das Leid. Ein softer Sadist (gibt es überhaupt so etwas?) wäre nichts für mich. bearbeitet Februar 15 von Jacqueline89
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ja**** Geschrieben Februar 14 Dies ist ein beliebter Beitrag. vor 15 Minuten, schrieb Daddys-little-Bitch: schmerzen heißt ja nicht, dass es der größtmögliche schmerz ist. es gibt alles in soft, von peitschen bis stromschläge, maso ist man ja nicht nur, wenn man grausame schmerzen aushält Ausklappen Aushalten? Eher genießen. Ein Masochist liebt Schmerz und Qualen und hält nicht nur aus. Das wäre dann ertragen aus Devotion.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Se**** Geschrieben Februar 15 Dies ist ein beliebter Beitrag. Blaue Flecken würde ich nicht als alleiniges Ziel von Sadisten setzen... Die Haut des Gegenübers gewöhnt sich dran, sodass trotz womöglich (starker) Schmerzen keine blauen Flecken mehr entstehen. Irgendwann muss man da kreativ werden und dann hat man Bottom, wo fünf oder sechs Sadisten am Abend Armschmerzen beschert und dann immer noch den Kopf aus der Tür rausstreckt und fröhlich nach dem nächsten fragt. Sadismus und Masochismus würde ich nicht so im übertriebenen Sinne sehen, die Bandbreite ist sehr groß und kann auch ohne körperliche Spuren/Schmerzen von statten gehen, emotionaler Sadismus ist auch ein Thema, wenn auch ggf potenziell gefährlicher. Emotionale Spuren können Narben für die Ewigkeit hinterlassen. Denn Schmerz ist nicht gleich Schmerz, die Intentionen sind verschiedene und sowas wie Konsens, Grenzen und Co sind auch nochmal paar wichtige Sachen. Zumal jeder Schmerz bsp auch noch anders empfindet. Sadismus kann nicht nur auf den Arsch hauen sein, es kann sein den Orgasmus zu verweigern, Druckpunkte setzen oder einem Masochisten die Schmerzen zu verweigern sein, wo die Person besonders mag. Wirklich leiden sehen wollen nur wenige Sadisten. Die meisten, die ich kennengelernt habe, nähren sich durch die Reaktionen und wenn dafür wenig Aua ausreicht, kann das auch schon ausreichend sein, andere wiederum genießen die Angst in den Augen des Gegenübers, die Unsicherheit usw :) Es gibt im übrigen auch diagnostizierte "krankhafte" Sadisten, die sich einvernehmlich im BDSM Kontext ausleben und ansonsten keinen Schaden (mehr) anrichten, wenn man da mehr dazu hören möchte, würde ich das entsprechende Hörbuch von Lydia Benecke mit dem Wort Sadisten im Titel drin empfehlen. Das hilft auch, BDSM Sadismus und die psychologische Krankheit Sadismus besser auseinander halten zu können. Es gibt Masochisten aller Geschlechter, deren Intention der reine Listschmerz ist. Dennoch heißt das nicht, dass jeder Schmerz Lust auslöst. Es kann Schlagwerkzeuge geben, die trotzdem rein schmerzhaft und kein Spa sind, Strafe durch Schläge ist also möglich - das Klischee hält sich nur sehr hartnäckig. Es gibt Menschen, die gefühlt auf alles stehen, sogar Nägel durch die Haut geschlagen bekommen - was ich allerdings bisher nur sehr selten gesehen habe bzw seltener in die Öffentlichkeit gebracht wird. Aus meiner Sicht macht diese extreme definitiv nicht das groß aus. Es gibt auch jene, die sich das nur auf emotionaler Ebene vorstellen können und keine Schmerzen im / am Körper zugefügt haben möchten. Funfact am Rande, in Japan wird anscheinend nur zwischen Sadist und Masochist (alle Geschlechter) unterschieden, Dom oder Sub gibt es da wohl als Bezeichnung nicht. Ob das heute immer noch so ist weiß ich nicht, in einem gewissen Zeitraum war das wohl so ;) Das Ziel kann also Lustschmerz sein, mit Hingabe für jemanden den Schmerz ertragen (wo bsp die Erregung dann erst in den Pausen und / oder danach erst entsteht) oder Bottom ins Fliegen zu treiben. Ich bezeichne das Aushalten nicht als reine Devotion, da bei mir oftmals am Anfang der Lustschmerz da ist und mit steigendem Level dann Momente des Aushalten kommen, dann wieder Lustschmerz usw. Das kann also auch eine reine masochistische Intention sein, kann aber auch im D/s Kontext passieren. Hingabe kann auch ohne D/s existieren :) Da ich schon bei meinem Masochismus bin, ich liebe spitzen, scharfen Schmerz. Wohin dumpfer Schmerz oftmals richtig scheiße ist. Müsste ich als Masochist alles an Schmerzen mögen, wäre ich jetzt schonmal kein Masochist mehr... Dabei stecke ich doch einiges ein mit Schlagwerkzeug, wo andere lieber den Rückzug antreten, weil's zu heftig ist. Und wenn man mich kneift, bricht man eines meiner Tabus. Für andere ist das total harmlos... Auch kann man mich anders quälen, die Empfindlichkeit nach einem Orgasmus ausnutzen, was per se nicht "weh" tut, aber durch ein "zu viel" quält. Ich hab einen Zauberstab von artgerecht, der zwei verschiedene Spitzen hat, mich damit kratzen oder pieksen kann mich sehr erregen, aber auch mich ins Wimmern und aushalten bringen. Hört das Kratzen oder Pieksen auf, brennt es nach und genau das erregt mich dann. Als Top mit sadistischem Herzen, ärgere ich auch gerne mit dem zu viel von sensual Play. Empfindliche Stellen am Körper sind meine Lieblingspunkte, auch ohne Schlagwerkzeug, heftige Schmerzen oder überhaupt Schmerzen, ist das ein Genuss so zu quälen. Ich könnte mich also auch einfach nur als Reaktionsfetischist bezeichnen, hätte dann aber das Problem, dass ggf. der Aspekt des "ich übertreibe gerne ins unerträgliche" nicht richtig zum Tragen käme. Und ja, ich tue auch gerne weh. Ich passe meine Qualen und meinen Sadismus am Gegenüber an und gehe nur über Grenzen, wenn genau das gewünscht ist. Ich kann ungeliebte Musik auf Kopfhörern abspielen und gleichzeitig super liebe Dinge tun. Ich kann Orgasmen schenken, dann aber noch weitere einfordern... Für meinen Sadismus ist das Spielfeld sehr groß. Und mir gegenüber soll man immer seine Wünsche äußern, auch wenn man sich Schmerz wünscht, kann halt nur gut sein, dass ich mir das zurecht baue, wie es mir dann richtig Spaß macht. Das Maß sollte nicht am extremen gemessen werden, sondern an dem, was die Person empfindet. Manch ein Mensch hat so empfindliche Haut, dass stärkere Berührungen schon weh tun können. Andere musst du mit schwerem Gerät bearbeiten bis sie etwas merken. Manchem Sadismus reicht Spanking über dem Knie aus, andere wollen nur erfahrene Leinwände, die auch gerne rot werden möchten. Solange alles im Konsens passiert, ist da ein sehr großes Feld vorhandenen. Wenn man sich mit den Begriffen nicht wohl fühlt, nutzt man sie nicht, aber bitte nicht jene abwerten, die es tun... Oder allgemein definieren was richtiger echter Sadismus oder Masochismus ist und alles was nicht reinpasst ist falsch...
Tritopp Geschrieben Februar 15 Denke das legt jeder für sich aus. Dem einen Sub kann es nicht fest genug sein , dem anderen reicht es den Paddel zu spüren wie er auf der Haut reibt . Muss man austesten . Genauso geht es dem gebunden Part.
Aberration Geschrieben Februar 15 Vor 9 Stunden, schrieb Jacqueline89: Mit soften SM kann ich persönlich nichts anfangen. Aber wenn du auf den Arsch und Brüste schlägst und das nicht allzu sanft, fügst du ihr Schmerzen zu. Diese Praktiken die du aufzählst, würde ich aber persönlich nicht zum SM zuordnen. Das gehört für mich zum härteren Sex dazu, was auch nichts mit BDSM zu tun haben muss. Ein so genannter Lustschmerz. Das ist meine Meinung. Das sieht wohl jeder anders. SM muss nicht nur mit Schmerzen einhergehen. Es gibt auch psychischen Sadismus. Z.B. Erniedrigung/Demütigung. Wenn die Erregung endet, der Lustschmerz schwindet, fängt mein Masochismus an. Und erst dann wird es interessant. Ich brauch die Qualen und das Leid. Ein softer Sadist (gibt es überhaupt so etwas?) wäre nichts für mich. Ausklappen Sprichst mir hier zwischendurch aus dem Herzen; wie oft ich Gespräche darüber geführt habe, dass sich Sadismus nicht rein auf Schmerzen bezieht. Elendiges Thema für mich, aber du hast es hier bereits echt gut beschrieben. Wenn ich mich selbst als Sadist bezeichne, ist nämlich häufig die erste Reaktion, dass ich wohl darauf stehen muss, jemandem extreme Schmerzen zuzufügen, was nichtmal meins ist. Schmerzen sind ein Teil der sadistischen Mittel, aber es gibt so viele unterschiedliche Qualen, die man erzeugen kann. Auch die Intensität dieser ist mannigfaltig und natürlich gibt es softere und härtere Praktiken. @Paco2022: Ja, der Witz passt eben auch. Ich begreife bestimmte Schmerzen bei einer Maso eben rein als Belohnung, wie sollte ich auf die Idee kommen, sie damit zu strafen? Wenn ich weiß, sie braucht das und soll gestraft werden, werde ich ihr wohl kaum genau dieses Bedürfnis erfüllen. @MMatt92: Nicht Jeder Sadist ist darauf aus, eine bestimmte Verletzung in Form von Striemen o. ä. zu erzeugen. Dies ist eher nettes Beiwerk, aber nicht wirklich ein Muss, wenn es um die Befriedigung der sadistischen Neigung geht. Für mich bedeutet Sadismus die (ggf. auch asexuelle) Befriedigung durch das Zufügen von Qualen jeglicher Art, auch wenn andere das ggf. abweichend definieren mögen. Du kannst ja selbst mal überlegen, was eine für dich "softe" Qual wäre und ob du es genießen würdest (du Sadist 😉).
Ademar Geschrieben Februar 15 vor 9 Stunden, schrieb Syu: alle Menschen haben in unterschiedlichen Bereichen sadistische oder masochistische Tendenzen - Aufopferung einer Mutter/Vater für ein Kind als Beispiel. Ausklappen Was im dem Fall nichts mit Masochismus zu tun hat.
Av**** Geschrieben Februar 15 Mein Herr ist durchaus das was man als soft Dom bezeichnen kann...da ich nicht sehr maso bin ist die Schmerzgrenze bei mir auch ziemlich niedrig. Natürlich fügen Gerte Paddle und so weiter immer einen gewissen Schmerz zu, aber solange es mehr geil macht als zum schreien ist, finde ich Züchtigung sehr schön. Ich mag das Gefühl der Hilflosigkeit und die sanften Schläge, die leisen Kommandos. Ich denke das jeder für sich herausfinden muss was gut tut und was nicht... Sadist..so würde ich meinen Herren nicht bezeichnen. Klar habe ich auch schon blaue Flecken bekommen, hauptsächlich an den Brüsten...aber nicht weil er zu brutal war sondern einfach nur die Stelle getroffen hat wo eine Ader sehr dicht unter der Haut ist.
Aberration Geschrieben Februar 15 Vor 6 Minuten , schrieb Ademar: Was im dem Fall nichts mit Masochismus zu tun hat. Ausklappen Und zwar so wirklich gar nichts...
Mü**** Geschrieben Februar 15 vor 12 Stunden, schrieb LesbianGirl2024: ... sowas ist zb krank für mich ... Ausklappen Ich bitte dringend drum, solche Ausdrücke in Zusammenhang mit den Kinks anderer Leute zu vermeiden. Danke! Zur ursprünglichen Frage: Ich sehe mich als sensual Sadist und Reaktionsfetischisten. Ich kann einer Frau nur wehtun, wenn sie es genießt, dann aber recht heftig. Ihr Genuß ist es, was uns von pathologischen Sadisten im Sinne von ICD unterscheidet, die ihre Erregung gerade aus dem nicht-genießen beziehen. Den Begriff "sensual Sadist" finde ich schön, weil er sowohl den Sensualisten, als auch den Reaktionsfetischisten abdeckt. Nochmal zur Ausgangsfrage: Es gibt kein "zu schwach". Was für Dich/Euch richtig ist, ist richtig. Das "wie stark" hängt bei mir von der Partnerin ab. Ich habe auch vergleichsweise sanft angefangen und bei meiner ersten starken Masochistin "freigespielt".
Bratty_Lo Geschrieben Februar 15 (bearbeitet) Mich befriedigt SM, wenn ich einen leidvollen Schmerz erfahre. Der Sadist ist schon so definiert, dass er Erregung/Befriedigung aus Leid seines Gegenübers zieht. Dabei kann die Bandbreite und Tiefe von Sadismus wohl sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Wenn ein Dom Schmerz nur der Sub zuliebe zufügt, aber selbst nichts daraus zieht, würde ich nicht vom Sadisten unbedingt sprechen. Das hat dann auch nichts mit der Intensität zu tun. Mir haben schon mehrere Doms gesagt, sie würden das "können", wenn die Sub das mag. Blaue Flecken usw. Ich möchte aber, dass jemand wirklich die Gier danach hat...😁 Nicht weil er das ausführen *kann*, sondern will! 😈 Anders herum kann der Sadist auch Quälereien an empfindlichen Körperstellen ohne Spuren genießen. Strom an der Klitoris oder sonst was. Heißt: für mich kann jemand der nur "ausführt" und starke Spuren schafft, nicht unbedingt ein Sadist sein, als wenn ein Sadist Befriedigung aus Qualen mit kaum oder sogar keinen Spuren zieht. Das wäre kein Anzeichen für mich, blaue Flecken usw. Befriedigt der Sadismus als solches, heißt das meine ich "kompensatorischer" Sadismus. Dann ersetzt dieser Sex. Es gibt natürlich auch Sadisten, die Sex mögen. Mein Herr war schon immer eher ersterer Typ. Er genießt rein Quälereien. Sicher auch mal Sex und als er jünger war noch häufiger. Dann in die Richtung r.a.p.e, sodass es der Sub nicht gefällt. Eine Sub zieht natürlich aus Quälereien und Benutzung was. Wobei mich da auch nicht alles befriedigt. Aber mein Herr wollte nicht etwas Schädliches tun. Rein in der Fantasie müsste jemand keine Sub sein. Es müsste sie nicht befriedigen. Er quält einfach gerne. Natürlich ist seine Moral übergelagert (so nannte er das mal). Es ist gewissensmäßig wichtig, wenn eine Sub Schmerz befriedigt oder sie anderweitig im Gesamten etwas daraus zieht. Meine leidvollen Reaktionen sieht er ja, auch wenn mich Schmerz befriedigt. Aber er genießt es auch, mir Schmerz zuzufügen, aus dem ich nichts ziehe, der mich nicht befriedigt. Auch das brauche ich aber irgendwie. In den Händen eines Sadisten zu sein und mir das gar nicht aussuchen zu können, übt einen extrem hohen Reiz auf mich aus...😍 Mit meiner Geilheit quält er mich auch mal gerne. Meine Nippel und die Klitoris sind in erregtem Zustand noch empfindlicher. Aber für ihn muss eine Sub nicht geil sein, um sie zu quälen. Er kann das nur für eine bestimmte Art von Quälereien für sich nutzen. Bei einem Peitschen, dem Rohrstock, da bin ich rein bei Schmerz. Da denke ich nicht an einen Orgasmus. Geht es aber um meine direkte Sexualität, quält er auch in die Richtung gerne. Ein lustvolles Gestöhne würde ihn doch sehr abtörnen, würde er Schmerz zufügen. Nein, da mag er schon das Leiden. Zwischenmenschlich gönnt er mir natürlich auch sowas. Ich habe auch normale sexuelle Anteile. Sicher genießt er auch die "Macht", wann er mir was gönnt oder nicht. Jene Macht ist bei ihm wohl eine Mischung aus Sadismus und D/S. Der Masochist liebt für mich Leid, Quälereien, Erniedrigungen. Da gibt es recht klare Definitionen und Beschreibungen. Allerdings ist Sadist - Masochist im bdsm wohl auch recht verschieden im Verständnis. Manche lieben auch reinen (sexuellen) Lustschmerz und nennen sich so. Oder sie quälen die Sub "mit ihrer eigenen Lust". Was dabei Qual meint, ist sehr verschieden. Ich kannte mal einen Dom, der darunter verstand die Sub rein lustvoll "qualvoll" hinzuhalten, nur um ihr dann den perfekten Orgasmus zu beschaffen. Die Qual in reiner Lust zu finden, etwas hingehalten zu werden und zu wissen, man darf dann, wäre jetzt nicht so mein Sadismus...😂 Und dem Dom ging es um einen möglichst tollen Orgasmus für sie... Nein, mein Herr würde auch da eine leidvolle Qual mit ihrer "Lust" genießen, dass sie nicht darf. Aber genau genau die als solche. Darunter müsste sie dann auch schon leiden. Einen Orgasmus würde es a) quälend geben. Also mit Schmerz verbunden oder Zwangsorgasmen, bis dies wieder unschön schmerzhaft wird. Überreizung oder unter Einschränkungen, sie darf es selbst nur auf dem Boden, nicht im bequemen Bett usw. oder b) einfach so als "Zugeständnis". Ihm direkt würde aber ihre sexuelle Lust und ihr Höhepunkt nun nichts geben. Höchstens zwischenmenschlich. Sie ist dankbar dafür usw. Und zum Zweck, denn manche Quälereien mag er, wenn sie geil ist. Dies würde bei Dauerkeuschheit vergehen. Er genießt sicher auch Einschränkungen in sadistischer Art. Dass sie sich "abmühen" muss. Er zum Beispiel die Arme mal verkürzt und Sub nicht alles mehr so gut greifen kann...😂 Wenn sie frustriert wird. Auch den Schmerz in Fesselungen genießt er. Natürlich auch die Macht und totale Abhängigkeit von ihm. Da gibt es auch mal schöne und geborgene Fesselungen. Er genießt das in Form einer Bindung an ihn. Ich kann nicht weg... Und ich bin dankbar, wenn ich bequem gefesselt schlafen darf...🥰 (wobei ich auch Herausforderungen des Unbequemen liebe - bis zu einer gewissen körperlichen Grenze und Frustration). Sadistische Aufgaben und Spiele mag er. Die Wahl zwischen dem einen oder anderen Übel. Oder die Frage: was ist Sub bereit in Kauf zu nehmen, um etwas Schönes zu erhalten? So habe ich manchmal vor einem Orgasmus auch die Wahl. Den für "xy". Mentalen Sadismus, Agstspiele usw. genießt er auch. Es erregt ihn, wenn sie Angst hat. Das muss natürlich in einem Rahmen und Vertrauen bleiben. Aber auch völlig spontanen und experimentieren Sadismus. So schlief ich mal tief und fest und er weckte mich mit einem sehr starken Hieb, die Dressurgerte voll durchgezogen. Es hat ihn einfach interessiert, ob Sub den Schmerz im Schlaf nicht so spürt...😂 Auf solche Dinge muss ich also immer "gefasst" sein, bzw. sie passieren einfach. Und sicher mag er auch Überwätigungen. Die Sub unterwegs spontan mit Handschellen zu überraschen, sie an einen Baum zu fesseln usw. Sie wehrlos ausgeliefert zu sehen und zu quälen. Egal wo und der Überraschungsmoment ist ein hoher Reiz für ihn. Aber eben auch ihr bewusst zu erzählen, was auf sie zukommen wird...😁😈 Auch Überwindungen, die Sub bewusst tun muss durch seine Macht, genießt er mehr als Sadist, als im DS-Kontext (kann aber beides sein, kommt drauf an) DS wäre zwar auch ein Muss, aber könnte mehr gelagert sein bei: "für ihn". Als Sadist mag er eher das erzwungene. Sub überwindet sich aus Angst vor Konsequenzen usw. Wobei das wohl auch mit einer gewissen D/S Macht einhergeht. Aber die Erregung findet er im Sadismus. Ebenso bei Erniedrigungen. Ich liebe neben SM zur Befriedigung eben auch die Tatsache, dass mich nicht jeder Schmerz befriedigt. Dass ich nicht einfach immer normale Orgasmen haben darf. Dass ich sein Spielzeug bin, dass immer auch spontane Dinge passieren können, er "lauert" usw. 😁 Und das Zufügen von Schmerz wirklich seine Gier ist! Mein Herr mag auch blutige Spuren. An die Grenze des körperlichen zu gehen. Ebenso aber andere Qualen, die auch ohne oder kaum Spuren gehen. Das Würgen ist ein Genuss für ihn, da es für ihn die äußerste Macht & Kontrolle ist. Es ist das "Letzte" was er mit nehmen könnte, meine Atmung, sagt er... Zu entscheiden, wann ich atmen darf oder nicht, übt einen hohen Reiz auf ihn aus. vor 18 Stunden, schrieb MMatt92: Ich mag es allerdings zu würgen (leicht), auf Hintern und Brüste zu schlagen (mittelhart würde ich sagen) und an Haaren zu ziehen. Ich finde es nicht erregend blaue Flecken zu hinterlassen oder -ganz extrem- Schnitt- oder Stich- Instrumente zu verwenden Ausklappen Ob soft oder nicht, für mich wären die Gedankengänge des Sadisten entscheidend und ob er daraus Erregung und Befriedigung zieht. 🥰 Mich nur zu würgen, weil ich das mal erfahren wollte, wärs nicht so für mich, wenn er da nicht drauf steht. Kann man mal als Erfahrung machen, würde mich dauerhaft aber nicht reizen. Ich bin masochistisch und brauche Schmerz. Auf bestimmte Arten wollte ich auch nicht verzichten, allen voran Spanking. Das befriedigt dann schon mich (wobei auch nicht in jeder Ausführung). Aber das muss mein Gegenüber dann auch von sich aus lieben. Grundsätzlich sind mir Praktiken weit weniger wichtig (wobei ich manche sicher lieber mag, als andere), ob nun Nadeln, Klammern, Schnitte, Würgen, Strom, auf die Brüste schlagen oder sonst was, sondern die Lust des Sadisten daran und dem in einem Machtgefälle ausgeliefert zu sein...😁👍Ich mag da eigentlich alles irgendwie auf verschiedene Art...🙈 Dass der Sadismus meines Herrn vielseitig ist, macht es immer spannend! 😁⛓ bearbeitet Februar 15 von Bratty_Lo
Windgust Geschrieben Februar 15 Wenn ich meiner Liebsten den Rohrstock gebe, ist das alles andere als "soft". Trotzdem kommen verletzende Praktiken für mich nicht in Frage. Nach meinem Gefühl sind solche extremen Praktiken sehr, sehr selten. Deshalb sollte gar nicht so viel darüber gesprochen werden. Das ist nur eine Randerscheinung beim BDSM. Im Grunde sind wir viel normaler als viele denken.
Bratty_Lo Geschrieben Februar 15 vor 5 Stunden, schrieb Seilfuchs: würde ich das entsprechende Hörbuch von Lydia Benecke mit dem Wort Sadisten im Titel drin empfehlen. Das hilft auch, BDSM Sadismus und die psychologische Krankheit Sadismus besser auseinander halten zu können. Ausklappen Das kann man mal machen @Seilfuchs Mein Herr meint, dass er sie sexuell nicht interessant findet...🤦♀️ Aber er es doch interessant findet, was sie so erzählt...😂
Dies ist ein beliebter Beitrag. Te**** Geschrieben Februar 15 Dies ist ein beliebter Beitrag. vor einer Stunde, schrieb Bratty_Lo: Das kann man mal machen @Seilfuchs Mein Herr meint, dass er sie sexuell nicht interessant findet...🤦♀️ Aber er es doch interessant findet, was sie so erzählt...😂 Ausklappen Wow! Zuhören was eine Frau sagt, obwohl sie sexuell nicht interessant ist? Welch Revolution! (Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen. 🤣)
Dies ist ein beliebter Beitrag. Te**** Geschrieben Februar 15 Dies ist ein beliebter Beitrag. Zum Thema: Sadist bedeutet wohl Lust daran zu haben, andere irgendwie (lustvoll) leiden zu sehen. Wenn man im BDSM bleibt, dann natürlich mit Zustimmung eines Gegenparts, der das aus eigenem Antrieb mag (Masochist) oder um für den Anderen auszuhalten (Devot). Ich glaube es macht wenig Sinn, gegen die Neigung zu leben, nur um ein Label tragen zu dürfen. Im Zweifel macht, was ihr mögt und lässt egal sein, wie andere es nennen würden. Es kann aber auch sinnvoll sein, im Kennenlernen den Sadisten nicht zu nennen, wenn man sich eher ganz am unteren Rand des Spektrums sieht. Man muss aber beim Kennenlernen sowieso immer genauer besprechen, wo die Vorlieben sind.
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