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Ist Dom nur Dom wenn er mehrere Subs hat?


Bl****

Empfohlener Beitrag

HirnHerzHumor
  vor 2 Stunden, schrieb Blue_eye_angel:

Hallo Zusammen,

Die Frage ist bewusst Provokant gestellt weil Sie mir genau so durch den Kopf geht.

Entweder soll man als Frau nur für Nebenbei sein weil die ursprüngliche Sub grad nicht so springt wie er will oder ein Paar ,wobei die Frage ist ob wirklich beide,suchen eine weitere Sub.

Was hat sich in den letzten Jahren geändert? Ich dachte immer eine Person wäre gut genug.Und  ehrlich gesagt finde ich es schwierig wenn Dom mehrere Subs hat weil er denen dann nicht wirklich gerecht werden kann.

Ist es jetzt Mode das Dom nur dominant ist wenn er mehrere Sub ,am besten an jeden Finger eine,hat? Macht der Dom das um wahrgenommen zu werden oder seine Dominanz zu zeigen?

Sind Subs mittlerweile nur noch ein willenloses Stück Fleisch?

 

Was haltet ihr davon wenn Dom mehrere Subs hat?

 

Jetzt steinigt mich ruhig aber es musste einfach mal raus.Für Konstruktive Gespräche bin ich gerne zu haben.

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Ist man nur echter Single, wenn man im Profil angibt, dass man in einer Beziehung ist?

Wie Menschen sich definieren wollen ist eine Sache. Aber mit echt, wahrhaftig oder "ist immer so" hat das nichts zu tun.Bei dir nicht, bei einem Dom der mehrgleisig fährt, du damit aber nicht einverstanden bist, vermisse ich dann auch den Konsens für dieses Modell.

Also nein, ist nicht Standard, aber auch nicht selten. Solange alle damit leben können oder wollen trotzdem legitim.

HirnHerzHumor
  vor 1 Stunde, schrieb Lustknabe44:

Frau sollte immer bedenken, dass sie selektiert und nicht der Mann.

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Immer?Und nur die Frau?Leider quatsch. Du kannst es für dich so sehen. Beide sollten sich einig sein. Ich nenne das mal Konsens. Wer wen wählt zählt allein noch nicht. Beide müssen dem zustimmen.

(bearbeitet)

Dom ist auch Dom, wenn dieser Dom, auch nur eine Sub hat. Genauso wie jemand auch Dom sein kann, ohne eine Sub, da frage ich mich dann aber, woran hats gelegen. 😃

 

Genauso wie auch ein Dom mehre Sub´s haben kann. Insofern dieser, für jede der Sub´s auch in gewisser Weise aufkommen kann. Also ein gewisses Maß, an Aufmerksamkeit, Zeit, Verantwortung und Zuneigung gegeben ist. Dann sehe ich daran nichts Falsches. Wird nur halt, mit zunehmender Anzahl, immer ein wenig Schwieriger das zu meistern. Aber möglich ist das schon. 🙃

 

Ansonsten denke ich, ist das immer ein wenig auch Auslegungssache, ob man der Typ Mensch dafür ist, auch teilen zu können. Und musste diesbezüglich etwas schmunzeln, das ich nicht leugnen kann, wie @Lustknabe44 meinte, dass es schon sein Reiz hat, sich mit anderen einen Dom zu teilen, wenn dieser ein etwas höhere Position und oder Sozialstatus vorzuweisen hat. Aber das alleine ist nicht unbedingt der alleinige Grund. Gibt ja auch genug Menschen, welche ebenso das erreicht haben und trotzdem will es einfach nicht klappen. Es ist einfach auch der gewisse Status, der dadurch symbolisiert wird, dass die Person mehre Subs hat und oder eben das die Person auch so sehr begehrt wird, das macht die Person einfach noch mehr interessanter und oder was folgt darauf? Genau noch mehr Subs! 😅

Denn irgendwie muss die Person ja was richtig machen, wenn diese eine Traube um sich geschart bekommt.

Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen ist, aber mir vermittelt das schon eine gewisse Sicherheit und oder es befriedigt halt auch meine Kinks, die dem "Soziale Klassensystem" angehörig sind. 

Oder es gibt schon Möglichkeiten, die einem vielleicht offenen stehen, was so im Normalen bei einer Person mit niedrigem Sozialstatus weniger der Fall wäre. Damit will ich nicht aussagen, dass es sich nur um Geld, Macht u.s.w sich drehen mag. Also das die Sub´s nur darauf heiß aus sind. Und das eine Person, die eher im unteren Sozialstatus sich befindet, nicht genau so gut ein Dom sein kann, wie eben die Person mit einem höheren sozialen Status. Aber naja wie schon erwähnt und dazu zähle ich mich auch, zieht sowas einem doch irgendwie magisch an. 😅

Wahrscheinlich, weil diese Personen oft, eben auch ein Selbstbewusstes und Selbstsicheres Auftreten haben. Oder eben die Macht haben, was umzusetzen. Keine Entzugserscheinungen aufweisen, was unbedingt für jeden Preis bekommen zu müssen, oder sich deshalb verstellen. Weil der Ihrige Erfolg und Möglichkeiten, Ihnen halt Recht gibt.

 

Aber ich schweife ab... und das ist ja nochmal ein eigenes Thema für sich. 

Jedenfalls wie manch einer schon von meinen Vorrednern meinte, gibt es auch Polykonstellationen, die kein Problem haben eben sowas etwas offener auszuleben. Die Frage ist halt da immer nur die, inwiefern man damit selbst klarkommt. Und klar es gibt auch Dom´s die den Vorwand nutzen mehre Sub´s zu haben, oder haben zu dürfen, um eben die Zeit zu überbrücken und man in dem Sinne nicht viel mehr Wert war, als nur ein kurzfristige Notlösung. Aber das ist wie bei vielen Dingen im Leben.. die Dinge, können für Gute, aber auch für Schlechte Zwecke eingesetzt werden. 

Da hilft es wohl am besten, auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. 🙂

 

Hehe, naja man kann nicht ganz verneinen, das mehre Sub´s zu haben, schon irgendwie den Status und Ansehen erhöht, und oder Macht präsentiert, ist ja auch nicht anders, wie bei vielen anderen Eigentumsbedingte Sachen, diese zu besitzen. Und jeder hat dazu auch eine ganz andere Einstellung und Ansicht. Aber ob es den Dom zu einem besseren Dom macht, nein nicht unbedingt. Aber auch hier, der Erfolg gibt halt Recht. Und es kann schon so wahrgenommen werden. 

 

Will man vermeiden das Dom mehre Sub´s haben darf und oder ist sich selbst zu unsicher und neidisch, sollte man vielleicht eher darauf Verzichten und darauf bestehen, nur was Monogames zu suchen, oder als nicht Diskutierbare Regel, das einzufordern. Obliegt ja auch jeder Person selbst, das so zu handhaben und oder insofern das einzugehen, womit man sich am besten mit wohl fühlt.  

 

So, mein Senf dazu! 😋

bearbeitet von Lurissa
(bearbeitet)
  vor 2 Stunden, schrieb Blue_eye_angel:

Hallo Zusammen,

Die Frage ist bewusst Provokant gestellt weil Sie mir genau so durch den Kopf geht.

Entweder soll man als Frau nur für Nebenbei sein weil die ursprüngliche Sub grad nicht so springt wie er will oder ein Paar ,wobei die Frage ist ob wirklich beide,suchen eine weitere Sub.

Was hat sich in den letzten Jahren geändert? Ich dachte immer eine Person wäre gut genug.Und  ehrlich gesagt finde ich es schwierig wenn Dom mehrere Subs hat weil er denen dann nicht wirklich gerecht werden kann.

Ist es jetzt Mode das Dom nur dominant ist wenn er mehrere Sub ,am besten an jeden Finger eine,hat? Macht der Dom das um wahrgenommen zu werden oder seine Dominanz zu zeigen?

Sind Subs mittlerweile nur noch ein willenloses Stück Fleisch?

 

Was haltet ihr davon wenn Dom mehrere Subs hat?

 

Jetzt steinigt mich ruhig aber es musste einfach mal raus.Für Konstruktive Gespräche bin ich gerne zu haben.

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jack@jackXjacqueline:

Um direkt auf deine Frage einzugehen: Nein, Dom ist nicht nur Dom wenn er mehrere Ergebene hat. Die Anzahl der Submissiven spielt keine Rolle, hat aber in meinen Augen natürlich einen Einfluss darauf, wie intensiv man sich jedem Einzelnen widmen kann. Allen dabei gerecht zu werden ist problematisch und nur schwer möglich, und geht meist auf Kosten des Tiefgangs. Das sehe ich als eine grundsätzliche Schwäche in allen Polykonstrukten.

Was ich aus deinem Beitrag herauslese ist Empörung und Frustration darüber, dass dir das geschilderte vermutlich nicht nur einmal passiert ist. Dein "es musste einfach mal raus" am Ende ist dann fast schon eine Bestätigung meiner Vermutung. Soweit, so gut. Der Punkt ist nur: dein Ärger macht die Frage im Grunde überflüssig, weil die Mehrheit der Menschen in der dominanten Position mit ziemlicher Sicherheit nicht so drauf ist. Zielführender wäre vielleicht darüber zu diskutieren wie man es vermeidet, an die Falschen zu geraten, aber so wie ich das Forum kenne wirst du in zehn Beiträgen zwanzig Meinungen dazu hören und am Ende weißt du auch nicht weiter.

Was meine Haltung zu mehreren Submissiven angeht: Meine Sklavin und ich könnten es uns durchaus vorstellen, eine zweite Sklavin für uns beide zu haben. Im Idealfall entwickelt sich eine tiefere Bindung, hin zu einer Entwicklung zur Sklavenschwester und einem gemeinsamen Leben. Das ist so gesehen unser Kinderwunsch: eine Sklavin, die unser BDSM teilt und mit uns durchs Leben geht. Sowas ist aber nur sehr schwer realisierbar und das Maximale, was ich mir vorstellen könnte, weil jeder weitere Mensch einfach Zeit und die nötige Aufmerksamkeit verdient, und unser Alltag ist bereits so ausgefüllt mit vielen anderen Leidenschaften und Interessen, dass wir dem gar nicht gerecht werden könnten. Und das wäre ziemlich unfair dem anderen Menschen gegenüber, sich auf etwas einzulassen, wohlwissend, dass es unrealistisch ist noch unter einen Hut zu bringen.

bearbeitet von jackXjacqueline

Quatsch, nein, aber eine die nicht den Kopf voller No-Goes hat, sollte da schon bei sein. Im Endeteft reich eine, aber authentisch sollte sie sich. Das Wort Lojalität kennen. Anziegungskraft wird wie ein Magnet  (beide Seiten). 

Wenn die No.1 an Frauen interessiert ist, ja dann kümmert man sich. Aber....schweres Brot, auf einer BDSM Lastigen Kontaktseite, zwei mit dem selben Sachverstand, im Bezug auf BDSM gemünzt, den Mädels sie selben Werte zu vermitteln. 

Wenn sie nicht alle diesen dämlichen Alu-Hut tragen würden, wäre das Leben um Ecken spannender!

  Vor 6 Stunden, schrieb Lustknabe44:

Sicherlich trifft diese „These“ nicht auf jeden zu. Dennoch lassen sich diese Muster in der breiten Gesellschaft deutlich erkennen wie ich finde. Im SM-Kontext liegt eben für viele darin auch der Reiz.

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Wer oder was ist die breite Gesellschaft? Hast du Studien und kannst ein paar Quellen dazu angeben? Oder sprichst du über dein subjektives Empfinden und eigenen Erfahrungen?

FISHERMANS_FRIEND
Ich weiß nicht was hier so suggeriert wird und was Dir im realen Leben so an Menschen begegnen, aber auf die Menschen die ich kenne trifft das keinesfalls zu.....im Gegenteil....
(bearbeitet)
  vor 9 Stunden, schrieb Blue_eye_angel:

Hallo Zusammen,

Die Frage ist bewusst Provokant gestellt weil Sie mir genau so durch den Kopf geht.

Entweder soll man als Frau nur für Nebenbei sein weil die ursprüngliche Sub grad nicht so springt wie er will oder ein Paar ,wobei die Frage ist ob wirklich beide,suchen eine weitere Sub.

Was hat sich in den letzten Jahren geändert? Ich dachte immer eine Person wäre gut genug.Und  ehrlich gesagt finde ich es schwierig wenn Dom mehrere Subs hat weil er denen dann nicht wirklich gerecht werden kann.

Ist es jetzt Mode das Dom nur dominant ist wenn er mehrere Sub ,am besten an jeden Finger eine,hat? Macht der Dom das um wahrgenommen zu werden oder seine Dominanz zu zeigen?

Sind Subs mittlerweile nur noch ein willenloses Stück Fleisch?

 

Was haltet ihr davon wenn Dom mehrere Subs hat?

 

Jetzt steinigt mich ruhig aber es musste einfach mal raus.Für Konstruktive Gespräche bin ich gerne zu haben.

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Moin,

Einfache Antworten: 

  • Nein, ein(e) Dom(me) muss nicht mehrere Subs haben und Dom(me) zu sein.
  • Nein, es ist keine Modeerscheinung , das gab es "schon immer".
  • Nein, Subs sind kein willenloses Stück Fleisch.
  • Soll er/sie machen wie er/sie will. Solange alle damit glücklich sind.

Komplexere Antwort:

Prinzipell sehe ich das auch eher skeptisch, aber betrachte das Ganze differenzierter. So ist es z.B. bei mir so, dass ich in einer H/s-Beziehung lebe. Mit meiner Sklavin kann ich also prinzipiell alles machen, wonach mir der Sinn steht. Nun ist es so, dass meine Sklavin nicht masochistisch ist, also so wirklich 0 maso. Und das ist auch OK so, denn ich kann ja trotzdem (einen kleinen Teil) meinen Sadismus mit ihr ausleben. Das heißt, ich binde S/M-Elemente in unser D/S ein. Das kickt mich auch sexuell. Ist aber nicht das, was bei mir im Umgang mit einer Masochistin passiert. Bei einer Session mit einer Masochistion suche ich den Tunnel, der alles andere verschwinden lässt außer sie und mich. In dem Tunnel habe ich auch keinen sexuellen Kick sondern "nur" den Kick im Hirn. Sex würde mich sofort aus diesem Tunnel rausreißen. Und das bis zu Stunden nach der Session.

Diesen Tunnel darf ich aber im Zusammenspiel mit meiner Sklavin nicht betreten. Hier muss ich immer auf alles achten. Auf sie, mich, die Umgebung, einfach alles, damit ich die Grenze zwischen "kann sie noch für mich ertragen" und "zu viel" sofort erkenne und entweder zu einer anderen Aktion umswitchen oder abbrechen kann. Dazu kommt, dass mein Sadismus stärker geworden ist also, prozentual gesehen, weniger meines Sadismus durch meine Sklavin befriedigt werden kann.

Was wir, meine Sklavin und ich, uns nicht vorstellen können in unserer Konstellation ist also folgendes: Eine Sub bei der S/M im Zusammenspiel mit mir im D/S begründet ist.

Eine Masochistin, deren Devotion, Submissivität, etc. in S/M begründet ist, ist dagegen kein Problem. Als Voyeur-Sadistin hätte meine Sklavin sogar auch noch was davon, wenn sie zuschauen würde ;).

Andere Doms nehmen auch Subs temporär auf, weil sie von ihren Doms verlassen wurden und erst einmal in ein tiefes Loch gefallen sind. Sie bauen die Subs wieder auf und helfen ihnen "zurück ins Leben". Würde ich persönlich nicht machen, denn auch wenn ich einen großen Caregiveranteil in mir habe, das würde mich dann doch überfordern und schlimmstenfalls sogar kontraproduktiv sein, weil ich sie beschützen wollen würde.

Und ganz grundsätzlich und wie hier schon häufiger geschrieben: Sub sucht sich Dom aus, d.h. wenn ein(e) Sub sich eine(n) Dom(me) mit 5 Subs aussucht, dann hat er/sie sich (hoffentlich mit dem Kopf) dazu entschieden. Ein(e) Dom(me) kann 10.000 mal sagen "Ich will dich" oder 3 Jahre lang versuchen eine(n) Sub zu verführen. Wenn Sub nicht will,  dann ist das so. Das gleiche natürlich auch anders herum,

Unschön wird es, wie in jeder Beziehung, wenn die Mehrfach-Beziehungen durch Unehrlichkeit und Betrug zustande kommen.

 

m2c

rootcause

bearbeitet von rootcause
Kleine Ergänzung und Typos
Rdsimon-7686
Ich finde schon sehr sehr geil mehrere subs alleine der Gedanke ist sehr erniedrigend 2wahl darf man nur gucken oder sogar Haupt Dompteur
Habe es tatsächlich beides schon erlebt.

Ich hatte zwischenzeitlich zwei subs (aber finde die Aussage aus dem Thema passend: man kann selten mehreren gleichzeitig gerecht werden)

Aber zugleich habe ich es auch erlebt das eine sub mehrer Doms hat (was echt eine komische Konstellation für mich darstellte. Der Kontakt hat auch nicht lange gehalten, es fühlte sich an wie ein Wettbewerb welcher Dom mehr Leisten kann)
Also ich halte das wie eine Beziehung und konzentriere mich auf eine Sub. Wenn überhaupt eine zweite Sub in Frage kommt finde ich sollte man hierfür das Gespräch mit beiden suchen und fragen ob diese Konstellation dann überhaupt noch dem gewünschten Zustand entspräche. Meine Meinung ✌🏽
Ein richtiger Dom hat nur Zeit und Augen für eine Sub wie in einer Partnerschaft nur eben mit festen Rollen. So sehe ich das. Wenn er keine feste Sub hat sondern zum Beispiel Anfängern den Einstieg zeigt in diese Welt dann kann er gerne auch mehr haben.
Vorherige Antworten habe ich nur bis zu einem bestimmten Punkt gelesen.

Generell: Nein! Einen Dom oder Top macht das Haben von mehreren Bottoms nicht erst zum Top/Dom.

Aus dem Eingangspost lese ich Recht viele negative Erlebnisse heraus. Das ist schade. Denn in der Regel steht es jedem frei zu entscheiden, welche Beziehungsformen man im BDSM Kontext führen möchte.
Ich habe die BDSM Welt von Anfang an eher offener erlebt, gefühlt auf den ersten Blick scheinen richtige "100%" monogme Konstellationen eher wenig existent zu sein. Doch es gibt sie. Sie sind halt auf den Plattformen ggf einfach nicht so aktiv - da hier in der Regel niemand weiteres gesucht wird. Dann gibt es halt eben jene, die monogam "offen" sind und für bestimmte Gelegenheiten jemanden oder mehrere suchen. Für mich gehört Bottom verleihen/anderen zur Verfügung stellen schon zum offenen Beziehungskonzept. Andere sind der Meinung, dass sei immer noch monogam. Also alleine dieser Begriff ist dehnbar.

Dann gibt es die Personen, die Affären suchen oder einmalige Sachen. Ist deren Recht, aber ist nicht die Vorstellung von jedem Menschen.
Und ja es gibt auch recht viele mit einer offenen Beziehung oder Ehe oder polyamoren Lebensweise. Konsens, Einverständnis, gute Organisation und Kommunikation vorausgesetzt. Und dann kann Mensch oder Top auch mehreren Bottoms gerecht werden.

Manche Menschen schaffen das nicht einmal mit einem Menschen, während andere Beziehungen mit mehreren wirklich zum erblühen bringen! Ich empfinde daher solche Verallgemeinerungen auf Basis persönlicher Erfahrung verletzend und unfair gegen nicht monogame Menschen, die das vernünftig ausleben. Hier bei mir hat sich noch keiner beschwert, wir haben eine offene Kommunikation und selbst jene, die ich aus Gründen nur alle paar Monate sehen kann, geben mir positives Feedback. Ich fühle mich gegenüber meiner Tops auch nicht wie ein willenloses Stück Fleisch. Und habe auch keinen Schmerz mit, wenn meine Tops neben mir noch andere Bottoms haben - habe ich auch.

Schwierig wird es halt wirklich, wenn kein Konsens besteht oder die Person darüber überhaupt nicht informiert wird. Für mich persönlich empfinde ich es auch fragwürdig, wenn mich jemand anfragt und dann sagt, ich muss exklusiv für diese Person oder das Paar sein und diese darf sich ein Harem halten. Das ist nicht meine Lebensweise.
Und es ist absolut in Ordnung, wenn man die monogame Lebensweise bevorzugt, aber dass bedeutet nicht das alles andere schlecht sein muss. Es bedeutet nur, dass es der Person, die monogam ist, nicht gut tut. Und ich denke, wer das offen und klar als Grenze kommuniziert, sollte in der Regel auch irgendwann jemanden finden mit ähnlichen Ansichten :)
Idioten stellen nicht die Allgemeinheit da und die gibt es auch zahlreich in der monogamen Ecke.
(bearbeitet)

So etwas hört man häufiger @rootcause

Für mich passt im Idealfall einfach alles zusammen...🥰  Ich bin monogam, also kann ich Richtung polyamor gar nicht mitreden. Ich für mich sehe monogam wohl immer als das Tiefste...🥰 Und mag gerne alles erfüllen. 

Im Idealfall meiner Monogamie "braucht" man keine weiteren Personen oder hat unerfüllte Sehnsüchte. Wobei wir es dahingehend erweitern, uns auch mal an dem Reiz 3. Personen zu erfreuen. (was aber kein Muss für uns beide wäre).

Beziehungen können auch glücklich sein, wenn sie nicht jeden Teil beinhalten. Oder eben auch nicht. 

Das muss dann jeder selbst wissen...😉

Es kommt auch immer sehr drauf an. War man immer die einzige Sub und ist monogam und auf einmal soll das doch geöffnet werden? Wie wohl fühlt man sich selbst damit oder eigentlich doch nicht so, akzeptiert das aber...? Wird das von vornherein kommuniziert, dass reine Monogamie ausgeschlossen ist? 

Jedenfalls sind diese Fragen und Erweiterungen bei Monogamen oft schwieriger, als wenn man ohnehin polyamor ist...😉 

Sicher mag das auch für (anfänglich) Monogame einen Reiz haben und sich entwickeln. 

Ich muss allerdings auch gestehen, eine gewisse Eifersucht zu haben...😂 Nein, nicht generell und übermaßen. Ich vertraue meinem Herrn auch absolut. Aber ich bin eben monogam und in der Hinsicht gerne "Alles"...🙈 Spaß dürfte mein Herr haben, mal mit einer anderen Person in einer Session und in Grenzen. Das würde ich ihm schon mal "gönnen". Aber Nein, stolz wäre ich darauf nicht...😂 

Muss man halt schauen, welche Gedanken man dabei hat...

bearbeitet von Bratty_Lo
  vor 13 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Als "Ergänzung". Wäre das ein "Ersatz", käme es für mich halt nicht infrage.

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  vor 25 Minuten, schrieb Aberration:

Das Stichwort "Vertrauen" ist da für mich auch ausschlaggebend.

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Das sind die beiden Punkte, die für mich auch grundlegend sind. Alles andere ist "Verhandlungsmasse". Also welche(r) Sub wieviel Zuwendung, Zeit, whatever von Dom braucht, was genau die Grundlage für die Beziehung ist, etc.

Für mich z.B. ist mindestens eine (lockere) Freundschaft als Grundlage notwendig. Erst in ihr fühle ich mich sicher genug, dass mir gesagt wird, wenn etwas "falsch" läuft und das ich als Top auch nicht einfach "fallen gelassen" werde. Sind SM-"ONS" die Grundlage ist das was ganz anderes. Allerdings meide ich da auch, zumindest beim ersten Zusammentreffen, den Tunnel. Wenn man sich öfters auf Parties sieht und mit einander spielt, dann würde ich schon versuchen zumindest eine freundschaftliche Beziehung aufzubauen. Sonst verliere ich auch ganz schnell das Interesse an einer Session mit dem/derjenigen. Ich würde dann nämlich immer den Tunnel vermeiden ... und das befriedigt mein Hirn nicht wirklich.

 

rootcause

  vor 3 Minuten, schrieb rootcause:

Ich würde dann nämlich immer den Tunnel vermeiden ... und das befriedigt mein Hirn nicht wirklich.

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Das kann man verstehen...😂

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