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D/s ohne Strafe?


Ta****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
  vor 1 Stunde, schrieb TakeThis:

Nein, ignorieren ist keine Strafe, die in meinem Repertoire vorhanden wäre. Du verspürst automatisch ein Machtgefälle zu der Person, der du dich unterordnest, und wenn diese Person dir sagt, dass du dich hinknien sollst, dann tust du das, und wenn die Person sagt, dass du den Keller aufräumen sollst, dann tust du das auch, oder? ..... gibt es da für dich irgendeinen Unterschied, sprich spürst du das Machtgefälle 24/7, oder gibt es für dich einen Unterschied im Setting zwischen Session und Alltag?

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Nun ja, da Du Igno als Strafe erwähntest ging ich davon aus, dass diese auch in Dein festes Repertoire gehört. Warum sollte man es sonst als Strafe erwähnen, wenn man es sich praktiziert.

Ich prüfe meinen Top sehr genau, bevor ich eine Bindung eingehe und ich werde dies immer wieder tun, denn eigentlich bin ich selbst sehr dominant. Vielleicht ist 1% geeignet mich zu führen, könnte man von der Datingbilanz der letzten Jahre zumindest meinen 😆. Also nein folge ich nicht automatisch und schon gar nicht blind, obwohl ich jemanden 1 1/2 Monate blind datete. (Andere Geschichte)

Ich erfülle bestimmt auch nicht jede stumpfsinnige Aufgabe, wenn sich der Sinn nicht für mich erschließt, werde ich diese nicht umsetzen. Wenn ich eine Aufgabe oder Regel aus gesundheitlichen Gründen nicht umsetzen kann, werde ich diese ebenfalls nicht umsetzen. Auch ein Top muss übrigens Kritik aushalten können und Rede und Antwort stehen, davon kann er:sie:es sich ebenfalls nicht frei machen. Wenn er:sie:es dies nicht kann, ist diese Person für mich in einer Führungsrolle ungeeignet.

Ich habe 24/7 und diverse D/S Beziehungen gelebt, momentan jedoch nicht. Durch die 24/7 Beziehungen haben sich durch Konditionierung einige Automatismen eingelebt, die gern bleiben können, worauf ich derzeit aber keine Lust habe mir neue anzueignen. Durch meine Lebenserfahrung und diverse Beziehungen kann ich für mich ganz genau sagen was für mich gesund ist und was nicht. Nen Babo der „Hüpf“ sagt und ich springe, brauche ich nicht. 😅 Könnte ich eh nicht ernst nehmen.

Was ich immer brauchte und auch in jeder Dynamik gegeben war, war auch eine empathische Ebene und natürlich respektiere ich meinen Top und Partner, ob ich da immer das Machtgefälle spüre… ähm nö, aber eine Strafe würde mich das Machtgefälle ebenfalls nicht spüren lassen, sondern Unverständnis und ich würde die Beziehung beenden, da dies für mich toxisches Verhalten ist. Wenn er für sich das Machtgefälle immer spüren müsste, würde ich wohl an seinem Selbstbewusstsein zweifeln. 

Ich brauche keinen Fels in der Brandung, der kann ich für mich selbst sein, ich brauche einen sadistischen, emotional zugänglichen, willensstarken und authentischen Partner/ Top, der mit mir BDSM praktizieren will und zwar solches worauf wir gemeinsam Lust haben. Der seine und meine Grenzen kennt und wahrt und ja da kann es ganz ohne Strafen auskommen, auch wenn Du Dir das gar nicht vorstellen kannst. 

bearbeitet von Schneeflöckchen
  vor 7 Minuten, schrieb Schneeflöckchen:

Nun ja, da Du Igno als Strafe erwähntest ging ich davon aus, dass diese auch in Dein festes Repertoire gehört. Warum sollte man es sonst als Strafe erwähnen, wenn man es sich praktiziert.

Ich prüfe meinen Top sehr genau, bevor ich eine Bindung eingehe und ich werde dies immer wieder tun, denn eigentlich bin ich selbst sehr dominant. Vielleicht ist 1% geeignet mich zu führen, könnte man von der Datingbilanz der letzten Jahre zumindest meinen 😆. Also nein folge ich nicht automatisch und schon gar nicht blind, obwohl ich jemanden 1 1/2 Monate blind datete. (Andere Geschichte)

Ich erfülle bestimmt auch nicht jede stumpfsinnige Aufgabe, wenn sich der Sinn nicht für mich erschließt, werde ich diese nicht umsetzen. Wenn ich eine Aufgabe oder Regel aus gesundheitlichen Gründen nicht umsetzen kann, werde ich diese ebenfalls nicht umsetzen. Auch ein Top muss übrigens Kritik aushalten können und Rede und Antwort stehen, davon kann er sich ebenfalls nicht frei machen. Wenn er:sie:es dies nicht kann, ist diese Person für mich in einer Führungsrolle ungeeignet.

Ich habe 24/7 und diverse D/S Beziehungen gelebt, momentan jedoch nicht. Durch die 24/7 Beziehungen haben sich durch Konditionierung einige Automatismen eingelebt, die gern bleiben können, worauf ich derzeit aber keine Lust habe mir neue anzueignen. Durch meine Lebenserfahrung und diverse Beziehungen kann ich für mich ganz genau sagen was für mich gesund ist und was nicht. Nen Babo der „Hüpf“ sagt und ich springe, brauche ich nicht. 😅 Könnte ich eh nicht ernst nehmen.

Was ich immer brauchte und auch in jeder Dynamik gegeben war, war auch eine empathische Ebene und natürlich respektiere ich meinen Top und Partner, ob ich da immer das Machtgefälle spüre… ähm nö, aber eine Strafe würde mich das Machtgefälle ebenfalls nicht spüren lassen, sondern Unverständnis und ich würde die Beziehung beenden, da dies für mich toxisches Verhalten ist. Wenn er für sich das Machtgefälle immer spüren müsste, würde ich wohl an seinem Selbstbewusstsein zweifeln. 

Ich brauche keinen Fels in der Brandung, der kann ich für mich selbst sein, ich brauche einen sadistischen, emotional zugänglichen, willensstarken und authentischen Partner/ Top, der mit mir BDSM praktizieren will und zwar solches worauf wir gemeinsam Lust zu haben. Der seine und meine Grenzen kennt und wahrt und ja da kann es ganz ohne Strafen auskommen, auch wenn Du Dir das gar nicht vorstellen kannst m. 

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Also zunächst mal kommen die allermeisten Beziehungen ohne Strafe aus, also meine Eltern zum Beispiel haben sich nicht gegenseitig körperlich gezüchtigt (zumindest wüsste ich nichts davon), insofern kann ich mir eine Beziehung ohne Strafen schon sehr gut vorstellen ..... das Einzige, was ich mir nicht vorstellen kann, ist, wie oder wodurch man dann ein Machtgefälle spüren kann. Spürst du das Machtgefälle immer und ausschließlich in der Session oder auch außerhalb oder spürst du in der Session auch mal kein Machtgefälle? Was ist es was dich das Machtgefälle spüren lässt? Muss dein Top dazu irgendwas tun? Oder ist das was, das ausschließlich in deinem Kopf passiert?

  Vor 48 Minuten , schrieb TakeThis:

Es gibt einfach Menschen, auf die kann man sich nicht verlassen, weil sie wankelmütig sind und anstatt sich an ihre gemachten Zusagen zu halten lieber nach ihrer spontanen Lust agieren und dadurch andere Menschen verprellen. Nun, jeder hat so seine Macken .... es ist sicher in beiderseitigem Interesse, daran zu arbeiten. Wenn diese nun glücklich sind mit der althergebrachten Strafen-Methode, warum nicht? So sehe ich das .... wenn das kein allgemeines Problem der Sub wäre, wäre wahrscheinlich niemand auf die Einführung einer solchen Strafe gekommen.

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Ob er strafen soll oder nicht, ist mir gleich. Die ursprüngliche Frage war hier, inwiefern das Strafen dem näher gebracht, was sie zum absagen bewegt hat. Das es darauf keine Antwort gibt, ist ok. Es ist ja seine nicht meine Verbindung. Dennoch würde ich nicht voraussetzen, dass nur weil etwas gemacht/schon immer so gemacht wird, dies einvernehmlich ist, gerade wenn jemand wenig/nicht über sein Handeln nachdenkt/den Kern der Frage erfasst.

  vor 1 Stunde, schrieb TakeThis:

Wie du in deinem zweiten Beitrag unten schreibst, lebt ihr 24/7. Dein Dom bestimmt auch den Alltag, soweit er Lust dazu hat. Also müsstest du dann auch im Alltag dasselbe Machtgefälle spüren wie in einer Session, oder nicht? Wenn dein Dom sagt, dass du den Müll runterbringen sollst, dann tust du das, weil Machtgefälle. Oder du bringst den Müll runter ohne dass er was sagt (ohne Machtgefälle), oder er bringt den Müll selbst runter (ohne Machtgefälle). Also immer dann, wenn dein Dom dich zu etwas anweist, spürst du ein Machtgefälle, ganz egal um was es geht, denn ihr lebt ja 24/7 und dann gibt es auch keine klare Unterscheidung zwischen Alltag und Session. Soweit so gut. Meine Frage bezog sich eigentlich mehr auf Paare, die nicht 24/7 leben. Wo Sub sich hinkniet, wenn sie sich hinknien soll, und wenn sie den Müll runterbringen soll ..... dann meint sie vielleicht eher, dass er das selbst tun kann. Mir ging es also um den Unterschied zwischen Session und Alltag, worin dieser deutlich wird. Also ich vermute mal, dass Sub in nicht-24/7-Beziehungen in der Session devoter ist als außerhalb. Und der Herr ist vielleicht herrischer als außerhalb. Oder? Oder worin besteht sonst der Unterschied?

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Ich würde die Unterscheidung weniger zwischen Alltag und Session ziehen, sondern in Bereiche, in denen Sub sich unterwirft und Bereiche, wo sie das nicht tut.

 

Das ist sicherlich ganz oft so, dass im Bereich Sex und Session Unterwerfung erfolgt, im Bereich Alltag aber nicht. 

 

Bei uns darf er auch im Alltag Entscheidungen für mich treffen, deswegen aber immer noch nicht alles entscheiden. Das Machtgefälle besteht in den Bereichen, wo es abgesprochen ist. Meine Arbeit und mein Nachwuchs, meine Finanzen und meine sozialen Kontakte bleiben z.b. ohne Machtgefälle.

 

Und ja, ich fühle die Devotion in der Session genau so, wie wenn er im Alltag etwas anordnet. Und der Unterschied ist höchstens, wie schwierig ich es gerade finde, dem nachzukommen. Eine bestimmte Nagellackfarbe zu tragen, die ich gerade nicht mag, kann genau so schwierig sein, wie etwas in einer Session zu tun, das ich gerade nicht mag. 

  vor 41 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ich würde die Unterscheidung weniger zwischen Alltag und Session ziehen, sondern in Bereiche, in denen Sub sich unterwirft und Bereiche, wo sie das nicht tut.

 

Das ist sicherlich ganz oft so, dass im Bereich Sex und Session Unterwerfung erfolgt, im Bereich Alltag aber nicht. 

 

Bei uns darf er auch im Alltag Entscheidungen für mich treffen, deswegen aber immer noch nicht alles entscheiden. Das Machtgefälle besteht in den Bereichen, wo es abgesprochen ist. Meine Arbeit und mein Nachwuchs, meine Finanzen und meine sozialen Kontakte bleiben z.b. ohne Machtgefälle.

 

Und ja, ich fühle die Devotion in der Session genau so, wie wenn er im Alltag etwas anordnet. Und der Unterschied ist höchstens, wie schwierig ich es gerade finde, dem nachzukommen. Eine bestimmte Nagellackfarbe zu tragen, die ich gerade nicht mag, kann genau so schwierig sein, wie etwas in einer Session zu tun, das ich gerade nicht mag. 

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JETZT verstehe ich es ...... du tust etwas auf seine Anordnung hin, was du sonst nicht tun würdest. Und weil du das angeordnete tust, ist der eingebildete Rückschluss: Da muss wohl ein Machtgefälle vorliegen, denn sonst würdest du es ja nicht tun. Also spürst du das Machtgefälle in deinem fügsamen Handeln. Je schwieriger die Anordnung, desto mehr Fügsamkeit fordert es dir ab, und desto größer erscheint dir dann das Machtgefälle (vorausgesetzt die Anordnung ist in einem für dich akzeptablen Rahmen).

  vor 45 Minuten, schrieb Teaspoon:

Inwiefern ist das Machtgefälle weniger "eingebildet", wenn er mich bei Zuwiderhandlung strafen würde? 

Zumal ich dem Konzept Strafe ja ebenso zugestimmt haben muss, wie ich zugestimmt habe, dass ich seinen Anordnungen folgen will, auch wenn es mir schwer fällt.

Stellen wir uns doch mal vor, er sagt "Mache XYZ!" und ich sage "nö". Dann sagt er "Nun aber Strafe!" und ich sage wieder "nö". Wo ist dann das Machtgefälle? Indem er mich ohne Konsent trotzdem vermöbelt? Das könnte er, er ist mir körperlich überlegen. Das nennt sich dann aber häusliche Gewalt und nicht BDSM.

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Überhaupt nicht weniger eingebildet! Denn echte Macht kommt ja aus Gewehrläufen, wie Mao wusste, und damit dürfen nur unsere Freunde mit dem Uniform-Fetisch spielen ... nee quatsch, natürlich ist ob mit oder ohne Strafe das Machtgefälle (hoffentlich) immer eingebildet(*) und das ist den Beteiligten hoffentlich auch bewusst. Und ob mit oder ohne Strafe, es ist in jedem Fall ein Geschenk der Sub an ihren Dom.

(*) Mal diejenigen außer acht gelassen, deren Kink es ist ein reales Machtgefälle zu erleben durch Herstellung finanzieller Abhängigkeit ... und diejenigen Beziehungen außer acht gelassen, in denen es einen merklichen Unterschied im cerebralen Vermögen gibt (denn Wissen ist Macht) .... 

  vor 6 Minuten, schrieb NoDoll:

Da ist die Sache mit dem Wecker. Gäbe es kein Machtgefälle zwischen uns, würde er wohl kaum mit einem Wecker um den Hals in den Club gehen. Er kommt sich dabei schon blöd vor auch weil ihn Menschen darauf ansprechen und er verpflichtet ist die Wahrheit zu sagen.

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Es gab da mal einen Rapper namens Flavor Flav - das Bild stell ich mir da vor...

  vor 5 Minuten, schrieb Ropamin:

Es gab da mal einen Rapper namens Flavor Flav - das Bild stell ich mir da vor...

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:clapping: Das war meine Inspirarion. 

  vor 8 Stunden, schrieb Incubus-Hs:

man kann hier sowieso schreiben , erklären was man will. es ist sowieso falsch.

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Ganz so dramatisch würde ich das nicht sehen, aber ich weiß was Du meinst.

  vor 8 Stunden, schrieb Incubus-Hs:

es ging um eine erwachsene frau die nicht im arbeitsleben steht.

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Ok, wenn die Strafen in dem Fall konsensuell sind, bringt das Sinn, sind die Strafen nicht konsensuell, wäre Sie für mich ein hoffnungsloser Fall.

Gut, aber ich denke, ich kann folgen was Du meinst.

  vor 7 Stunden, schrieb Teaspoon:

So pauschal würde ich das nicht beantworten. Menschen sind unterschiedlich.

 

Aber selbst wenn: wir haben alle unsere Unsicherheiten und Wege, damit umzugehen. Das macht in dem Fall Doms und Subs, die das so wollen, nicht zu schlechteren Doms und Subs.

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Mir ging es nicht darum irgendwen besser oder schlechter da stehen zu lassen, mir geht es um Ursache > Wirkung.

Incubus-Hs
  vor 4 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Ganz so dramatisch würde ich das nicht sehen, aber ich weiß was Du meinst.

Ok, wenn die Strafen in dem Fall konsensuell sind, bringt das Sinn, sind die Strafen nicht konsensuell, wäre Sie für mich ein hoffnungsloser Fall.

Gut, aber ich denke, ich kann folgen was Du meinst.

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alles geschah oder wurde in ihrem einvernehmen praktiziert bzw gewünscht. die frau war einfach ein hoffnungsloser fall. keine struktur im leben, ging schon 8 jahre nicht arbeiten und hatte die verlässlichkeit nicht erfunden. ohne sie mies reden zu wollen. sie hatte einen pluspunkt: die optik lol 

  vor 6 Stunden, schrieb TakeThis:

Davon solltest du nicht ausgehen, Strafen als letztes Mittel

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Gibt es rationale Gründe, wieso ich das nicht tun sollte?

Ich habe ja genug rationale Gründe (hier auch schon in Wort und Schrift verfasst) um so zu denken. Welche Gründe kannst Du dem entgegen setzen?

  vor 6 Stunden, schrieb TakeThis:

im Gegenteil, Strafen sind häufig das erste Mittel,

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Für Dich scheint das ja so zu sein; - nur was willst Du dir damit beweisen, oder anderen, respektive wo sind deine ethischen oder rationalen Gründe das so zu sehen?

Davon ab; - diese Gründe brauchst Du auch nicht, Du könntest einfach auch sagen dass Du Bock drauf hast; - wäre auch Ok.

  vor 6 Stunden, schrieb TakeThis:

und wenn die Strafe als Mittel versagt, dann kann man mal das Gespräch suchen ....

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Warum die Zeit mit Strafen verschwenden wenn ein Gespräch das Problem lösen kann und ich die Zeit besser mit einer schönen Session verbringen könnte?

Ich bin keine rein Devote und werde gerne in eine Submission gebracht. Meistens bin ich dabei direkt gehorsam. Mein Herr lässt daran auch keine Zweifel aufkommen.

Aber ich habe nicht direkt zu allem Lust, bin mal frech...^^ Es gibt also Dinge, die er maßregeln wird und danach bin ich doch wieder etwas fügsamer...^^🤭 Das brauche ich dann auch so. Er mag aber meine Art und das sind Maßregelungen, die nicht meine Art völlig ändern, in einem Sinne "Oh Gott, das möchte ich nie wieder erleben". Nein, ich bin dann wieder fügsam. Bis mal wieder die nächste Frechheit kommt. Dabei bin ich sicher auch darauf bedacht "Maß" zu halten, denn auch diese Maßregelungen sind schon welche, die ich lieber vermeiden möchte! Sie schaffen wieder mehr Fokus, mehr Unterwerfung, Machtgefälle und... (ganz charmant natürlich...^^) 

Es passt genau zu uns, wie mein Herr einen Rahmen gestaltet. Sicher kann er auch nachhaltig strafen. Gewisse Regeln usw. sind meinem Herrn wichtig, wobei es für ihn auch keinen Sinn machen würde, wenn Sub nicht den Gedanken der Submission hätte, diese annehmen zu wollen. Ich nehme einfach sein bdsm an und er steckt das entsprechend ab.

Sicher mag er es, wenn ich mir bei Aufgaben Mühe gebe. Diese besonders gut machen möchte. 👍Da bin ich insofern einfach durch unser gesamtes D/S und wie ich ihm zugewandt bin. 🥰 Wenn ich mir aber *unangenehmene* Dinge aussuchen könnte, würde ich ohne Konsequenzen für eine Missachtung, diese zumindest nicht so weitreichend tun. Da werde ich auch gerne hingetrieben, dass ich das muss...^^ Etwas Nachdruck schadet da bei mir nicht...🙈

Das intensiviert nur unser Machtgefälle. Achtsam bin ich dennoch. Insbesondere, wenn Sachen wirklich wichtig sind. Insofern weiß ich das natürlich auch und es kommt auch so drauf an, worum es geht. Aber so gelegentlich... Ich mache halt nicht alles gerne...😂 Kurz, einfach das. 

  Am 4.3.2025 at 23:22, schrieb TakeThis:

"Würdest du bitte für mich heute mal mit Plug einkaufen gehen?" ... einfach so?

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@TakeThis vermutlich ist da das bdsm einfach verschieden. Das hat mein Herr noch nie gefragt...^^ 

Ja, könnte gut sein, dass ich das tue (oder: "nee, heute echt nicht..^^). Hier ist es eher: "Zieh die Hose runter... Bück dich..."😁

Auch ohne Befehle habe ich mich in Stino-Beziehungen immer sexuell benutzten lassen, wie es die Männer wollten. Aber ich mag in einem Machtgefälle den "Anspruch" an mir...

Wenn er eine Frage stellt, ist die Antwort für ihn dann entsprechend auch offen. Er wäre nicht enttäuscht, wenn ich mich seinen Wünschen nicht allzu weit "beugen" würde... Warum auch? Wenn er fragt, fragt er. Wenn er was will, will er was... Recht simpel. 😂 Wobei es natürlich ein Unterschied ist, welche Sachen er mich fragt, generell, persönlich oder bdsm... Ich tue gerne auch so Vieles für ihn. Es ist letztendlich aber nicht so unser bdsm. Er bringt mich immer noch weiter, so wie ich das liebe 🥰

  vor 6 Stunden, schrieb TakeThis:

Rückfrage: Soll das Kinkshaming sein?

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Gegenfrage:

Wie kommst Du auf dieses schmale Brett?

Ich frage mich halt immer ob man durch dieses Bestrafen wollen vor sich selbst rechtfertigt einfach Bock darauf zu haben seinen Sadismus auszuleben. Wird Bestrafung deshalb als so ausschlaggebend für BDSM empfunden? 

Ich kann meinen Sub fixieren, er mag das. Wenn er dann schön bewegungslos ist und nicht weg kann, ist er mir voll und ganz ausgeliefert, ich kann tun und lassen was ich mag. Wenn ich Bock drauf habe male ich ihn an, schreibe ihm Witze auf die Brust, schminke ihn, verbinde ihm die Augen und setze ihm Kopfhörer mit meiner Lieblingsmusik die er gar nicht mag auf. Ich kann mich auch einfach gemütlich daneben setzen und ein Buch lesen während er darauf wartet ob und was passieren wird. Ich kann mir Pizza bestellen und mich darüber freuen wie er übelstes Kopfkino hat wenn es klingelt weil ich ihm vorher erzählt habe das ich uns einen dritten Spielpartner bestellt habe. Ich kann mit einer Schere über seinem Kopf Geräusche machen und dann eine Strähne meines eigenen Haars über seine Schulter streifen lassen was ihn glauben lässt ich würde ihm seine geliebten Haare abschneiden. Ich kann ihm einiges suggerieren was ich als nächstes mit ihm tun werde und selbst wenn ich es gar nicht mache, wird er glauben das es passiert. Und das alles völlig schmerzfrei und ohne Strafen. 
Da ist sehr viel Machtgefälle welches ohne Strafen auskommt. 

Doch auch ohne Session ist das Machtgefälle vorhanden schon alleine durch die Tatsache das ich entscheide wann und wie was gemacht wird. Weil ich über unsere gemeinsame Zeit verfüge wie ich es möchte. Würde ich ihm jetzt in diesem Moment schreiben das er etwas bestimmtes kochen soll würde er dies tun selbst wenn er lieber etwas anderes essen würde. 

 

@TakeThis der Unterschied zum Alltag ist bei uns schon vorhanden. Kurz nun

Alltag = logisch, effizient. Braucht ja auch Zeit für bdsm. Dinge vorgebend oder einschränkend, aber auch mich machen lassend. Partnerschaftlich, liebenswert, nah usw. (Kann aber auch Strafen für Alltagssachen geben)

Bdsm = da mag ich auch Willkür usw. Nicht völlig unlösbare Aufgaben, aber herausfordernde, nach *Lust und Laune* usw. Den Sadisten. Und da bin ich am weitesten in meiner Submission. Bei uns eine mentale Ebene, aber eben auch sexuell konnotiert. 

Wenn konkrete bdsm Sachen in der Alltag fließen, ist das reizvoll. Manches auch eine Erinnerung an ihn oder er möchte was vorgeben, sollte aber nicht stören, wenn man sich auf Anderes konzentrieren muss. 

Wenn mein Herr zu tun hat oder woanders gedanklich ist, fände er es einfach nervig, wenn Sub bdsm *initiieren* wollte und wenn sie gerne eine Strafe wollte? Na dann stimmt an denen aber was nicht...😂 

Da kann sie auch nach bdsm fragen, wenn es passt (und sonst nicht!) Wobei ich das kaum machen werde, weil mein Herr da der Initiator ist und ich als Sub das so schätze. 

  vor 13 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Gibt es rationale Gründe, wieso ich das nicht tun sollte?

Ich habe ja genug rationale Gründe (hier auch schon in Wort und Schrift verfasst) um so zu denken. Welche Gründe kannst Du dem entgegen setzen?

Für Dich scheint das ja so zu sein; - nur was willst Du dir damit beweisen, oder anderen, respektive wo sind deine ethischen oder rationalen Gründe das so zu sehen?

Davon ab; - diese Gründe brauchst Du auch nicht, Du könntest einfach auch sagen dass Du Bock drauf hast; - wäre auch Ok.

Warum die Zeit mit Strafen verschwenden wenn ein Gespräch das Problem lösen kann und ich die Zeit besser mit einer schönen Session verbringen könnte?

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Ohrfeige weniger Zeit kostet als ein Gespräch ..... obwohl ich die Zeit, die ich zum Strafen verwende, keineswegs als unschöne Zeit sehen würde, insofern ist es eigentlich egal. Strafen als Zeitverschwendung, tsssss, als ob das was Lästiges wäre. Ja natürlich habe ich Bock auf Strafen, sonst wär's ja doof. Also, es ist ganz einfach so bei mir, dass Strafen nicht mein letztes, sondern eher mein erstes Mittel sind ... je nach Sub, ich versuche ja gerade flexibler zu werden. Das sehe ich so weil es faktisch so ist. Inwiefern das auf die Allgemeinheit der strafenden Doms übertragbar ist, weiß ich nicht, dennoch glaube ich, dass es oft genug einfach an der Realität vorbeigeht, wenn du davon ausgehst dass Strafen das letzte Mittel wären. Das ist vielleicht bei der einen oder anderen Kindererziehung der Fall, aber dann halt aus Verzweiflung oder Unvermögen oder Aggressivität ... wenn man in eine ähnliche Lage gerät mit einer Sub, dann ist also sicher eine Menge schief gelaufen.

 

  vor 2 Minuten, schrieb TakeThis:

Ja natürlich habe ich Bock auf Strafen

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Bock auf Strafen um der Strafen Willen oder Bock auf SM? 

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Waren keine Fragen an mich, finde diese aber gut. Kommt mit Sicherheit auf den/die Menschen an in der Dynamik.

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Selbstredend.

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Ja, ich habe schon Top‘s kennengelernt, die versuchen mit unlösbaren Aufgaben und dadurch resultierenden Strafen Menschen zu brechen ob mental oder körperlich.

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Wenn ich so was lese, bin ich wieder an dem Punkt dass ich sage, dass sich jede Faser meines Daseins sich dagegen sträubt, das ist diametral gegen meine Intentionen. Ich mag es sehr schwere Aufgaben zu verteilen, nur sollen Diese auf jeden Fall lösbar sein. Mit das Schönste daran ist für mich dieser kleine Stolz, wenn Sub die Aufgabe gelöst hat, ich liebe das, weil ich viel lieber belohne als bestrafe.

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Meistens um sich in einer Art und Weise selbst zu erhöhen, die gibt es. Häufige Strafen/ Bestrafungen können eine Art Play sein, etwas auf den sich die Beteiligten einlassen und auch Brat‘s können mit Absicht ihren Top herausfordern um Strafen zu kassieren.

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Als Spiel ist das alles legitim, aber nichts für mich. Und die Brat nehme ich mal außen vor. Meine Verflossenen war eine Brat und in der Regel dienten ihre Provokationen nicht dazu Strafen zu provozieren, ich weiß aber es gibt Brats die stehen drauf. Ist dann aber auch nichts für mich.

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Letztendlich gibt es kein Raw Modell für ne BDSM basierte Beziehung, irgendwie auch zum Glück

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Absolut!

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

es sollte alles auf Freiwilligkeit beruhen, sonst ist es nämlich Gewalt.

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Genau so ist es.

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Habe Strafen in anderen Beziehungen auch schon als ne Art Funishment wahrgenommen, wenn maso Sub den/die Top immer wieder kitzelt und die Strichliste anfüttert. 

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Das klingt ehrlich gesagt schon ein wenig nach Brat und irgendwie auch ganz nett ...

  vor 6 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Ich sehe Regelbrüche als Vertrauensbruch an, bin aber auch eine sehr loyale Person. 

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Ich sehe es nicht ganz so stringent, im Falle meiner Verflossenen war es ich sage mal ihre nicht ganz optimale Impulskontrolle Die einmal zu einem Regelbruch führte ... Es kommt also immer auf die Umstände an ...

Aber generell kann ich Dir folgen.

Loyalität ist eine seltene Tugend geworden ...

  vor 19 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Gegenfrage:

Wie kommst Du auf dieses schmale Brett?

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Ich zitiere dich: "Zeigt es nicht eine gewisse Unsicherheit, vielleicht auch Unreife wenn Dom durch Strafen das Machtgefälle sichtbar und vielleicht auch für sich selbst greifbar machen will?"

Und sind häufige Strafen nicht eher ein Zeichen für Risse und Unsicherheiten im Machtgefälle?"

Du unterstellst Doms, die ihren Strafen-Kink ausleben für den du kein Verständnis zu haben scheinst, Unsicherheit, vielleicht Unreife ..... und Menschen mit anderem Kink so pauschal negative Eigenschaften zu unterstellen läuft für mich unter Kink-Shaming. Also das einfach nur mal für dich zum Nachdenken. Ja, du hast es als Frage formuliert, aber das kann auch keine Absolution sein, dass man jedes Kink-Shaming nur als Frage formulieren muss und dann ist es in Ordnung ...

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

(Wenn du einverstanden bist,  dass ich das außerhalb des eigentlichen Kontext betrachte, (ich sehe jetzt nix, was dagegen spräche)), 

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Bin gespannt ...

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

- spricht für mich nichts dagegen, einem erwachsenen Menschen zu versuchen zu helfen, bzw. ihn zu unterstützen, Dinge zu bewerkstelligen, die dieser Mensch noch nicht kann.

Ausklappen  

Wenn es konsensuell ist nicht. Wird es erzwungen dann sehe ich sehr wohl ein Problem #

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

- Die betreffende Person könnte z.B.durchs Leben gegangen sein, ohne Termine einzuhalten. Das bringt wahrscheinlich eine Menge Probleme mit sich,  Konsequenzen aus einem solchen ' fehlerhaften (?)🧐"  Verhalten kosten z.B. Geld, Beziehungen, Vertrauen, ... .

Ich wage mal zu behaupten,  das die betreffende Person das allerdings nicht bestellt hat!

 

Was soll man deines Erachtens tun?

Jemanden anderen kennenlernen, weil diese Person 'fehlerhaft' ist?

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Auch hier stellt sich die Frage ob der Konsens vorliegt. Will Sie denn an dem Problem arbeiten?

Erzwingen kann man nichts und es geht auch nicht darum ob die Person fehlerhaft ist, das ist nämlich so oder so eine Frage der Ansicht.

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

Die Wahl der Mittel ist natürlich abzuwägen. (Ich habe eine Person kennengelernt, die davon sprach, von ihrem Dom grün und blau geschlagen worden zu sein, nachdem sie richtig Mist gebaut hatte.

Im Nachgang konnte sie das gutheißen und es hat ihr in dieser Lebensphase lt.eigener Aussage entscheidend geholfen.

Ausklappen  

Nun denn, sind Beide damit glücklich und zufrieden, dann ist doch alles fein. Why not?

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

Für mich klang und klingt das nicht nachahmenswert, bzw. ist das nicht meine Form von bdsm,  die ich leben wollen würde.

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Für mich wäre das auch nichts.

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

Für sie und ihre persönliche, sehr extreme (und aus meiner Sicht unglaublich traurige/ tragische) Geschichte scheint das wegweisend gewesen zu sein, in ihre Spur zu kommen und sich weitestgehend in die Gesellschaft integrieren zu können, regelmäßig arbeiten zu gehen und ihr Leben strukturiert zu leben.

Ausklappen  

Wie ich sagte, treffen sich Zwei und gehen damit konform, ist das schick.

  vor 6 Stunden, schrieb Skinscan:

Inwieweit es nun erstrebenswert ist, Teil der ' gesunden' Gesellschaft zu sein, muss natürlich jeder für sich bestimmen. Bequemer zumindest ist es sicherlich. Und es scheint eine gewisse Erhabenheit zu erlauben, wenn man ' normal' ist.)

Ausklappen  

Jeder muss am Ende für sich selbst entscheiden auf welche Weise man Teil dieser Gesellschaft wird und ich bin überzeugt dass man auch mit Nonkonformismus ein wertvoller Teil der Gesellschaft sein kann.

Aber das wird jetzt zu philosophisch und führt zu weit vom Thema weg.

  vor 5 Minuten, schrieb NoDoll:

Bock auf Strafen um der Strafen Willen oder Bock auf SM? 

Ausklappen  

Bei SM geht es um das Zufügen von Schmerzen, und zwar so, dass es beiden Parteien Freude macht. Strafen sind in meinen Augen etwas völlig anderes. Es kann mit Zufügung körperlicher Schmerzen zu tun haben, muss aber nicht. Und es ist eher nicht darauf ausgerichtet, dass es beiden Parteien Freude bereitet (obwohl selbstverständlich Konsens besteht). Wenn sich eine Partei schämt, weil sie gegen eine Regel verstoßen oder den Top enttäuscht hat, dann bereitet das ja gar keiner Seite Freude, mal als Vergleich. Also ich habe Bock auf SM und Bock auf Strafen und das sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe. Das heißt jetzt aber auch nicht dass ich irgendwas provozieren würde um strafen zu können, bzw. wenn, dann wäre das ein sehr spezieller Fall, der dann aber wegen Konsens auch nichts mit Willkür zu tun hat. Wenn ich nicht strafen "muss" bin ich auch vollkommen happy.

  vor 9 Minuten, schrieb TakeThis:

Ich zitiere dich: "Zeigt es nicht eine gewisse Unsicherheit, vielleicht auch Unreife wenn Dom durch Strafen das Machtgefälle sichtbar und vielleicht auch für sich selbst greifbar machen will?"

Und sind häufige Strafen nicht eher ein Zeichen für Risse und Unsicherheiten im Machtgefälle?"

Du unterstellst Doms, die ihren Strafen-Kink ausleben für den du kein Verständnis zu haben scheinst, Unsicherheit, vielleicht Unreife ..... und Menschen mit anderem Kink so pauschal negative Eigenschaften zu unterstellen läuft für mich unter Kink-Shaming. Also das einfach nur mal für dich zum Nachdenken. Ja, du hast es als Frage formuliert, aber das kann auch keine Absolution sein, dass man jedes Kink-Shaming nur als Frage formulieren muss und dann ist es in Ordnung ...

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Ich bin mir bewusst was ich schrieb.

Und meine Frage als Kinkshaming zu framen finde ich persönlich schon ziemlich spitzfindig.

Mitnichten mache ich das, Derjenige Der einen Strafen-Kink hat, braucht doch nur einfach zu sagen was Sache ist.

"Das ist mein Kink, die philosophische Diskussion der Strafen interessiert mich nicht" Noting simple as that!

Warum Du das nicht tust und mir Kinkshaming unterstellst; - i don't get it ...

Außerdem noch einmal für Dich als Erinnerung:

Das logische Konstrukt aus dem ich diese Frage formulierte lautet: Ursache > Wirkung.

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