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Wie geht Ihr an die ganze Thematik ran und was sind eure Icebreaker dafür?


Simon_2003

Empfohlener Beitrag

Ich würde das gerne so beibehalten, dass man in seinem "normalen" Leben, sprich Job Familie Hobby nicht über jedermanns Vorlieben sprechen muss. 

Du meinst wahrscheinlich im Datingleben, auf Datingapps und dergleichen?

Kann dir nicht helfen! Seit Jahren suche ich, egal wie man anschreibt, zu 99 % bekommst du keine Antwort, egal ob normal oder versaut geschieben, wirst sogar blockiert nachdem du geliked wurdest. Und das egal was und wie du schreibst. Ich weiß, beschis.. , Mann sitzt ewig, grübelt was wie du schreiben sollst, Zeitverschwendung ohne Ende bis du dann total gefrustet, Monate Pause machst. Wünsche dir mehr GLÜCK
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Angst frist Seele auf
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Lächeln ist ansteckend, laßt uns ne Pandemie starten!
  vor 27 Minuten, schrieb Ademar:

Bei Männern löst es eher, "oh, ich wollte meine Frau schon immer mal verprügeln" aus.

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Ich hoffe, du machst Witze.

Bitte sag mir, dass das eine Ausprägung deines dunklen Humors ist. 

(bearbeitet)

Ich lebe mein wirkliches bdsm auch nur mit meinem Herrn, hier gewissermaßen und auf bdsm Veranstaltungen. Mein Umfeld weiß allerdings davon.

Ansonsten verstehen Freunde das auch nicht so richtig. Allerdings habe ich das mit "Oh, ich wollte meine Frau schon immer mal gerne verprügeln" noch nicht erlebt.

Das ist bitter. Ich wollte aber nicht wissen, was die Antwort wäre, würde ich in einer Stino Bar sagen: "mein Herr hat das Recht, mich zu züchtigen. Er ist ja der Herr". Wie viele Männer das *wirklich* so sehen würden und gut finden würden, ohne bdsm???

Vermutlich wird es als Unterdrückung angesehen, wenn man zu konkret wird und wenn man nur so allgemein von bdsm spricht, meinen die Leute "50 SoG". So sage ich am Ende auch einigen meiner Freundinnen, die mein bdsm natürlich nicht nachvollziehen können und in einer gewissen Ausprägung vielleicht Unterdrückung vermuten würden, die eben Sex "mit" irgendwas kennen, aber ein wenig bdsm "spannend" finden, wenn sie fragen: "Ach ihr macht *sowas* wie bei 50 SoG?" (son bischen bdsm? Sowas Verruchtes 🤭), schlicht: "Ja, genau. Wir machen sowas wie bei 50 SoG". 🤭

bearbeitet von Bratty_Lo
Ich muss es nicht jeden auf die Nase binden. Da bin ich schon genug mit dem Schwulsein beschäftigt, immer wieder abzuwägen wer es wissen kann. Letztendlich ist es schwierig andere kennen zu lernen wenn es keiner weiß. BDSM Gleichgesinnte entweder auf Partys, im www oder Stammtischen begegnen sollte reichen 😎
  Vor 5 Stunden, schrieb MissCurious:

Ich würde das gerne so beibehalten, dass man in seinem "normalen" Leben, sprich Job Familie Hobby nicht über jedermanns Vorlieben sprechen muss. 

Du meinst wahrscheinlich im Datingleben, auf Datingapps und dergleichen?

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Aber auch im Datingleben, wann sollte dafür der richtige Zeitpunkt sein? Ich war immer der Meinung so früh wie möglich, damit die fakten auf dem Tisch sind aber ich glaube das kommt bei vielen nicht so überzeugend an. Oder habe ich einfach die falschen leute getroffen?

  Vor 2 Stunden, schrieb towel:

die 'ganze thematik' iss ziemlich komplex.. also was willst du wann wem mitteilen?

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Das war eher so ne generelle Frage, bin jetzt wieder seid kurzer Zeit Single und hatte vor der Beziehung eine Partnerin die viele Interessenten hatte, danach habe ich so eine Person aber nicht mehr wirklich getroffen. Beziehungsweise kam es zu solchen Gesprächen.

  Vor 4 Stunden, schrieb Sinnlicher_Magier:

Meine Frage wäre, warum ich meine Vorlieben den mit mir am normalen Leben Teilhabenden rüberbringen möchte?

Will ich mich outen, weil ich den Drang/Druck danach verspüre? Will sich sie für eine Sache begeistern, die ich selbst gerade beginne, toll zu finden? Oder will ich „missionarisch“ unterwegs sein im Sinne von „ey, das ist doch gar nicht so schlimm, wie ihr denkt“? Oder … oder?

Von missionieren oder begeistern wollen würde ich absehen … und teile die Erfahrung von @Ademar.

 

Wenn es Dir ein unbedingtes Bedürfnis ist, Dich zu outen, dann fang‘ mit deinen Freunden an. Und erzähle ihnen langsam, vorsichtig und in „homöopathischen Dosen“, wie Du dazu gekommen bist, wie Du Dich dabei fühlst … und warum es Dir ein Bedürfnis ist, Dich auszuleben.

Unter Umständen hast Du dann ein paar Freunde weniger – aber so trennt sich wenigstens die Spreu vom Weizen.

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Villeicht findet sich ja so jemand der ähnliche Interessen teilt und man knüpft Kontakte? So der Hintergrund.

@Simon_2003-

 

du redest hier vonner partnerin mit 'vielen interessen'..im nächsten comment wünschst dir eine 'mit gleichen interessen'..ja, was denn aber nu?

 

was suchst du?  was brauchst du? welche beziehungsform wäre deins?  

wenn man das fpür sich selbst weiss und definieren kann, ergeben sich gespräche von allein

  vor 21 Minuten, schrieb MissCurious:

Wenn du eine "normale" Beziehung mit ein Bisschen BDSM im Schlafzimmer haben willst, dann redest du wahrscheinlich erst dann darüber, wenn es um Vorlieben im Schlafzimmer geht. Für mich kommt keine Vanillabeziehung in Frage, daher sage ich es schon ganz am Anfang.

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vielleicht iss das ja s problem mancher stinos??!  spieler..., nennts, wie er wollt..dasse eben nich reden...?

  vor 33 Minuten, schrieb Simon_2003:

Villeicht findet sich ja so jemand der ähnliche Interessen teilt und man knüpft Kontakte? So der Hintergrund.

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Nachvollziehbar. Danke für diese zusätzliche Information.

Im Dating-Kontext stellt sich die Frage, wie wichtig Dir das Ausleben Deiner Vorlieben mit einer eventuell ähnlich bzw. kompatibel „gepolten“ Partnerin ist?

Ist es ein „Nice to Have“ und Du könntest ggf. darauf verzichten, dann gibt es meiner Meinung nach nicht DEN einen, richtigen Zeitpunkt. „Gesunde“ Kommunikation und schonender Umgang mit den Gefühlswelten bei beiden vorausgesetzt, kommt da schlimmstenfalls ein „Nein“.

Ist es ein „Must Have“, dann ist bestenfalls bereits Dein Dating-Verhalten entsprechend angepasst und Du treibst Dich dort herum, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, jemanden kompatibles zu treffen. Und klärt es trotzdem noch ganz am Anfang ab, ob die Wahrscheinlichkeit einer Kompatibilität der jeweiligen Vorlieben hoch bzw. sehr hoch ist.

Nach zwei Fehlversuchen, einer „Vanilla“ die BDSM-Welt zu zeigen, halte ich nie mehr lange hinter’m Busch, wie ich ticke. Bestenfalls geht das Gespräch an der Bar dann unverbindlich weiter, idealerweise „ergebnisoffen“ … oder ihr fällt dringend ein, dass daheim der Hamster im Sterben liegt …

  vor 8 Minuten, schrieb towel:

welche denn? :confused:

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Dass der TE seine Frage im EP im Kontext von (neue) Kontakte knüpfen gestellt hat. Als Antwort auf meine Frage, warum er denn seine Vorlieben an den mit ihm am normalen Leben Teilhabenden rüberbringen möchte.

  Vor 2 Stunden, schrieb Simon_2003:

Aber auch im Datingleben, wann sollte dafür der richtige Zeitpunkt sein? Ich war immer der Meinung so früh wie möglich, damit die fakten auf dem Tisch sind aber ich glaube das kommt bei vielen nicht so überzeugend an. Oder habe ich einfach die falschen leute getroffen?

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Manchmal sorgt die Frage:"Wieviel Austausch brauchst du um dich zu verabreden," für Klarheit. Ich persönlich warte auch nicht ewig. Ich habe aber auch schon nach intensiven, zweiwöchigen Austausch am selben Tag eine Absage für ein Treffen an einem neutralen Ort bekommen. Und andersherum war ich gestern noch auf dem Weg zum Fitnessstudio und bin nach ein paar Minuten Chatten vorher abgewogen und habe einen Sub getroffen. Zugegeben, der war schon im letzten Jahr immer wieder präsent und auch weg. Heute oder morgen oder gar nicht treffen war meine Ansage. Peng. Es war ein sehr gutes Treffen mit der Option auf Fortsetzungsroman.

(bearbeitet)
  vor 21 Stunden, schrieb Simon_2003:

Ich bin noch relativ neu hier und unerfahren in der Szene und habe das Gefühl, dass das ganz im normalen Leben noch ein absolutes Tabuthema ist irgendwelche Vorlieben zu haben.
Wie bringt man das dem anderen am besten und elegantesten rüber und wie leitet Ihr sowas ein?

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Was hat der Alltag mit Bdsm zu tun?Es ist wie andere, auch sexuelle Vorlieben, Neigungen usw. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit Menschen, mit denen ein Konsens besteht, das thematisch zu erörtern. Am besten mal antesten. So kannst ja mal von dem Brauch auf der einen deutschen Insel erzählen, dass Männer sich Frauen schnappen und dann denen den Hintern versohlen. Und dann mal vorsichtig weiter gehen. Aber lieber einmal zu wenig, als einmal zu viel drüber gesprochen. Warum möchtest du denn mit der Axt in den Wald, ohne Rücksicht auf Verluste bei Stinos und ablehnenden?Die Frage ist die wichtigste, die du dir stellen solltest. 

 

Bei Omas Beerdigung es mal zu verschweigen ist nicht spießig und altbacken. Im Frauenhaus auch nicht. Jeder Mensch wie er will, aber Respekt für andere Sichtweisen, die es nicht hören wollen, ist die Vorstufe des Konsens. 

Warum sollte man mit jedem ungebeten darüber reden?

Selbst die alten Damen mit dem Wachturm an der Haustür fragen, ob sie mit dir über "Gott" reden dürfen und gehen nicht in einer Guerillaaktion in den nächsten Swingerclub und brüllen alle im Akt an.

bearbeitet von HirnHerzHumor
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