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Hemmungen gegenüber einem Partner


SeineHerrin2017

Empfohlener Beitrag

Moin,

@MissCurious, ich denke es geht nicht um die Stilfrage!

@SeineHerrin2017,

Es ist nicht eine Frage von Feme zu Dev m, sondern die Frage kommt regelmäßig auf.
Besonders bei SM'ern die eine starke sadistische Neigung haben sowie Spass und Freude an der Konditionierung der/des Sub's haben.
Diese "Skrupel" dem SUB außerhalb dessen Lustbereich Schmerzen oder Erniedrigung zu kommen zulassen tritt besonders dann auf, wenn erst die Liebesbeziehung da war, dann der BDSM - Faktor hin zugekommen ist.
Ich kann deine bedenken daher durchaus verstehen.

> Man tut nicht demjenigen weh, welchen man liebt<

BDSM wie auch die Liebe ist etwas, was Beiden gut tun muss, es sich ne aber leider auch schon Beziehungem an dieser Gretchenfrage zerbrochen.

Stimmt euch ab, was geht,was ist ein "Must have" und ein "NoGo". Einige Paare haben diese "Schmerz-Krise" auch über die Einbeziehung eines weiteren Tops gelöst,welcher nicht die emotionale Sperre hatte.
Sub007-MissGnadenlos
Es hat weniger mit Hemmungen zu tun sondern mit der Einstellung. Meine Herrin verzichtet auf solche Strafen. Zumal es bei uns dann eher um Erziehung geht wenn ich mal wieder über das Ziel schieße bzw zu frech werde. Und diese Erziehung geht dann in Richtung Erniedrigung und Demütigung, welche zwar auch schön für mich sein können, aber eben auch nicht schön. Und das Wort Strafen mögen wir beide nicht sondern eben Erziehung. Ausserdem ist es auch ein Unterschied ob man Sub oder Sklave ist. Denn ein Sub nimmt sich gewisse Dinge heraus die ein Sklave sich niemals wagen würde. Und da liegt der Unterschied zwischen beiden. Ein echter Sub ist eben so. Das sollte sich jede FemDom vorher überlegen was sie genau sucht. Natürlich wurde ich auch schon erzogen, aber eben nicht mehr körperlich in diesem Sinne.
Sub007-MissGnadenlos
  vor 49 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Sprich für dich nicht für alle 🤷🏻‍♀️

Kein sub ist gleich und wenn du frech bist bist du eher brat als sub..  Und das würden alle meine ex sub und Sklaven unterschreiben! 

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Ich spreche immer für mich. Allerdings haben eben etliche die gleichen Ansichten. Natürlich gibt es dafür keine klare Definition. Ich las auch schon das es Ladys gibt die meinen das Sub sein nur mit Sex zu tun hätte. Was ja auch nicht wahr ist. Ein brat provoziert allerdings vorsätzlich und ist auch mit Absicht frech.. Bei mir steckt es unbewusst drin. Ohne Vorsatz. Ich bin ja trotzdem jederzeit respektvoll und gehorsam. Mein frech geht auch eher in Richtung Humor. In nichts anderes. 

  vor 5 Stunden, schrieb SeineHerrin2017:

Haben mehrere die hemmungen im Bezug auf die Partnerschaft, als Femdom ihrem Sub körperlich zu bestrafen. Wie geht ihr mit der Situation um ? 

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Ergänzung: ich kann das mit fremden Sklaven..dies stellt also keine Schwierigkeiten da, nur im Bezug mit meinem Lebensgefährten. Wie kann ich also die Hemmung los werden?

  Vor 18 Stunden, schrieb MissCurious:

Joa ganz einfach weil das nicht mein Stil ist.  Ich muss niemanden körperlich bestrafen. Wie gehe ich also mit der Situation um? Ich mache es nicht. Dominanz kommt auch ohne Strafen aus. Wenn man unbedingt Strafen will, aber nicht körperlich werden will, kann man auch nervige oder kreative Aufgaben als Strafe geben oder Dienstleistungen einfordern als Wiedergutmachung.

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Könntest Du bitte einmal erläutern, wo gut Dich der Unterschied besteht, in Strafen Kontra Dienstleistungen Einfordern, nervige Aufgaben erstellen?

Das Wort "nervige" suggeriert doch eigentlich, dass es etwas ist was der "Sklave" ungerne tut.
Auch "Dienstleistungen Einfordern" suggeriert, es ist etwas, was der SUB ungerne tut, überspitzt könnte man auch einen wirtschaftlichen Aspekt bei Dienstleistung unterstellen. Zwangseinladung in eine Bar/Restaurant, wenn er den Kontakt zu der einfordernden Person aufrecht erhalten möchte!



  vor 1 Minute, schrieb Einfach-Ich:

Könntest Du bitte einmal erläutern, wo gut Dich der Unterschied besteht, in Strafen Kontra Dienstleistungen Einfordern, nervige Aufgaben erstellen?

Das Wort "nervige" suggeriert doch eigentlich, dass es etwas ist was der "Sklave" ungerne tut.
Auch "Dienstleistungen Einfordern" suggeriert, es ist etwas, was der SUB ungerne tut, überspitzt könnte man auch einen wirtschaftlichen Aspekt bei Dienstleistung unterstellen. Zwangseinladung in eine Bar/Restaurant, wenn er den Kontakt zu der einfordernden Person aufrecht erhalten möchte!


 

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Wenn man eine D/s Beziehung führt, die nicht nur aus Sessions besteht, kann man nicht erwarten, dass die Subperson jederzeit für Dienstleistungen zur Verfügung steht. Man hat ja auch einen Alltag und andere Verpflichtungen. So verlangt eine Leistung die über das Übliche hinaus geht, durchaus etwas ab. 

Ich habe nicht nie Strafen verhängt. Gerade am Anfang habe ich auch ausprobiert, was funktioniert, was sich für mich wie anfühlt. Eine Strafe muss nicht immer die Hölle sein. Meist habe ich einen Aufsatz schreiben lassen zu einem Thema, abhängig vom Vergehen, sodass die Person sich Gedanken machen musste oder etwas recherchieren und dann hoffentlich dazu lernen. Und wenn ich etwas fordere was MIR gut tut, dann ging es auch nicht darum dass Sub das schrecklich findet. Sondern dass der Fokus erneut auf mich ausgerichtet wird zum einen und zum anderen habe ich davon am meisten. Ich bin ja die "Geschädigte" wenn man meine Anweisungen nicht befolgt, warum soll ich mich dann verausgaben an irgendwelchen Impact Strafen, wenn man mir auch Widergutmachung leisten kann? Es kann was romantisches sein, ein Essen, irgendwas schönes, irgendeine Aktivität, die Sub vielleicht sonst nicht so gern gemacht hat. Aber nicht deswegen, weil er sie nicht gern gemacht habe, sondern weil ich sie gern mache und er keine Ausrede mehr hat, wie sonst :D   Ich sehe mich da nicht in der Pflicht mich zu verausgaben, weil er doof war. Nervige Aufgaben.. ich habe mal ein Foto gesehen, da musste jemand 100 Rosen aus Servietten falten. Das macht keinen Spaß. Aber es war hübsch. Sowas könnte mir auch gefallen.

Das sind alles Sachen, die kann man machen bei kleinen Versäumnissen, damit sie sich nicht wiederholen.

Wenn ich aber wirklich enttäuscht bin, dann habe ich keine Lust darauf so verspielt einzugehen. Und ich schlage auch niemanden weil ich sauer oder verletzt oder enttäuscht bin. Dann gibt es ein ernstes Gespräch. Je nachdem wie das verläuft Distanz. Aber auch das ist keine Strafe, es ist eine ernstgemeinte Konsequenz. Wenn ich mich nicht ernst genommen fühle oder nicht gewertschätzt fühle, weiß ich besseres mit meiner Zeit und Aufmerksamkeit anzufangen. Das ist meist das Anfang vom Ende, wenn die Person sich nicht krass reinhängt an dem Punkt. 

Die als am Schlimmsten empfundene Strafe ist komischerweise: Einen Tanz lernen, z.b. eine kurze Choreographie aus einem Video. Ist tausendmal schlimmer als Schläge :D  Hatte noch nie mit jemandem zu tun, der das nicht ganz ganz ganz ganz schrecklich fand. Aber ich finds so schöööön

  Vor 15 Stunden, schrieb Sub007-MissGnadenlos:

Ich spreche immer für mich. Allerdings haben eben etliche die gleichen Ansichten. Natürlich gibt es dafür keine klare Definition. Ich las auch schon das es Ladys gibt die meinen das Sub sein nur mit Sex zu tun hätte. Was ja auch nicht wahr ist. Ein brat provoziert allerdings vorsätzlich und ist auch mit Absicht frech.. Bei mir steckt es unbewusst drin. Ohne Vorsatz. Ich bin ja trotzdem jederzeit respektvoll und gehorsam. Mein frech geht auch eher in Richtung Humor. In nichts anderes. 

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Aus meiner Sicht ist "Strafe" perse nicht mit körperlichen Schmerz zu definieren.

Aus meiner Sicht, welche ich mit vielen Teile, ist "Strafe" etwas, was den SUB an seine physische oder psychische Belastungsgrenze bringt. Der Strafende möchte ja vermeiden, dass "Sklave" es nochmals tut.

Allerdings ist dein Hinweis mit dem "Brat"@Sub007 auch nicht zu verachten, denn durch "unartig" in jeglicher Form und damit das Einfordern von Strafen, kann durchaus auch "Top" überfordern und damit diesen in seine Tabu-Zone befördern.

Wie auch immer geartet, Kommunikation der Beteiligten Personen ist das Schlüsselwort.

  Vor 16 Stunden, schrieb Alexiel_Mistress:
Ich bin sadist, ich Strafe nicht mit körperlichem sondern belohne sub damit.
Strafen sind dann ganz langweilig oder so extrem das sub es sich 50 mal überlegt ob er das wirklich riskieren will eine Strafe zu kassieren.
Beispiel: sub baut scheisse und es kommt zu eurer nächsten Begegnung/saision/spiel dann passiert nichts rein gar nichts, das ist die Strafe. Mit der Erklärung, wärst du brav gewesen hätten wir jetzt do viel Spaß haben können... Pure Zeit Verschwendung...
Oder du gehst ins extreme, da gebe ich mal kein Beispiel. Sei kreativ.

Ich habe somit kein Problem damit ihm weh zu tun, im Gegenteil das genau ist mein Bereich.

Wenn es nichts für dich ist, ist das vollkommen okay du musst kein sadist sein. Du musst dich nur wohl fühlen und das was Du tust gerne und mit Freude machen... Die Welt ist Käfig genug 😌
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Mhh Strafe durch Entzug, oder auf der Kindheit, Fernseh/Medienverbot.

Geliebte Alltäglichkeiten verbieten.
Aus meiner Sichtweise eigentlich die "härteste Form" der Strafe, Missachtung.
Besonders Missachtung von einer Person, welche man persönlich sehr zugeneigt ist.

@SeineHerrin2017,
Magst Du uns verraten in welcher Beziehungsform Du zu deinem Sklaven stehst und wenn es eine "Liebesbeziehung" ist, ist es übers BDSM entstanden oder ist BDSM danach in euer Leben getreten?

Die Frage auch einmal an alle anderen, und besondere aber an @Sub007 und MissCurious, wie ist euer Verhältnis zu eurem BDSM Gegenpart?
  vor 8 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

 MissCurious, wie ist euer Verhältnis zu eurem BDSM Gegenpart?

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Aktuell ist meine Beziehung zu meinem Sub imaginär 🤭

@MissCurious,
zunächst Danke, dass wir in der Diskussion zu einander gefunden haben.

Richtig, D/S oder nicht ist ein entscheidender Punkt.
Aber auch die Einstellung des "Tops" in diesem konkreten Fall deine, dass SUB Dir persönlich einen Mehrwert an Lebensfreude bieten sollte.
In diesem Bezug kann ich auch deine Ablehnung von Strafen sehr gut nachvollziehen, da eine verhängte Strafe, in Form von Züchtigung, meist auch Einsatz des Tops erfordert.

Aber indirekt räumst Du schon ein, dass Strafen durchaus zu deinem Repertoire gehören, nur nicht in dem Sinne, dass "Sklave" über dessen Grenzen gefordert wird, sondern mehr in dem Bereich liegen, tut Dir gut, tut ihm nicht weh, würde er aber von dich aus nie machen.

Das mit dem Aufsatz kenne ich und ist für mich eigentlich nichts anderes als ein Feedback des "Sklavens" welcher die Geschehnisse der letzten Session oder einem gewählten Zeitraum in Selbstreflexion zu Papier bringen muss.

Das mit dem mehr "Einbringen" im geregeltrn Alltag von 2 nicht zusammen lebenden Personen, verstehe ich auch, kann aber nur klappen, wenn keine der Personen den Zeitraum und dass darin Verfügbar sein, als Tabu, Grenze angegeben hat.

Zum Tanzen, ach der typische Schwachpunkt vieler, vieler Männer wobei ich allerdings auch das Gefühl habe, dass Tanzen immer weniger gesellschaftsfähig ist, da die Tanzschulen aussterben.
  vor 20 Stunden, schrieb SeineHerrin2017:

Haben mehrere die hemmungen im Bezug auf die Partnerschaft, als Femdom ihrem Sub körperlich zu bestrafen. Wie geht ihr mit der Situation um ?

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Kann in der Frage nur als Dom ohne "Fem" meine Sicht beitragen:

Also ich hatte als junger Mann diese Hemmungen sehr stark; - mit der Frage im Hinterkopf:

"Kann ich so was mit einem geliebten Menschen machen und mich dann noch im Spiegel anschauen?

Ich kürze mal ab; - ja kann ich, hat aber eine Zeit gedauert bis ich das flüssig so denken konnte.

Ich kann Dir empfehlen mal in Dich rein zu sehen, woher kommen deine Hemmungen kommen. 

Hast Du ähnliche Gedankenkurzschlüsse wie ich damals? Die kannst und solltest Du auflösen, denn das verfolgt Dich sonst.

Stellst Du aber fest das deine Hemmungen eher wie @MissCurious es beschreibt davon kommen dass es einfach nicht dein Ding ist, dann lasse es einfach. Dich zu verbiegen ist keine gute Idee finde ich. Etwas zu tun, weil Sub es vielleicht erwartet noch weniger. Es gibt so schöne viele Strafen ohne das es physisch werden muss ...

Sub007-MissGnadenlos
  vor einer Stunde, schrieb Einfach-Ich:

Aus meiner Sicht ist "Strafe" perse nicht mit körperlichen Schmerz zu definieren.

Aus meiner Sicht, welche ich mit vielen Teile, ist "Strafe" etwas, was den SUB an seine physische oder psychische Belastungsgrenze bringt. Der Strafende möchte ja vermeiden, dass "Sklave" es nochmals tut.

Allerdings ist dein Hinweis mit dem "Brat"@Sub007 auch nicht zu verachten, denn durch "unartig" in jeglicher Form und damit das Einfordern von Strafen, kann durchaus auch "Top" überfordern und damit diesen in seine Tabu-Zone befördern.

Wie auch immer geartet, Kommunikation der Beteiligten Personen ist das Schlüsselwort.

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Da geb ich dir völlig Recht. Wirklich körperliche Bestrafung gab es bei uns noch nicht. Ignorieren kann viel schlimmer sein wenn jemand sehr sentimental ist. Und das mit der Kommunikation ist im ganzen Leben wichtig. Aber bei BDSM noch um einiges mehr. Meine Herrin will mich und hat mich nicht geändert. Ein paar Einschränkungen ja, aber ich bin noch immer Ich selbst. Und so sollte es ja meiner Meinung nach auch sein.

  vor 4 Minuten, schrieb Sub007-MissGnadenlos:

Ignorieren kann viel schlimmer sein wenn jemand sehr sentimental ist.

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Ist nur meine Sicht; Ignoranz finde ich selbst so furchtbar, dass ich das niemals als Strafe einsetzen könnte und wollte.

Dafür bin ich auch nicht geschaffen, da ich zu jeder Sub auch zu meinen Spielbeziehungen immer auch eine Liebesbeziehung hatte / habe ...

Ich bin auch einerseits zu verspielt und anderseits zu praktisch dafür, - die Zeit der Ignoranz ist ja eine Verschenkte und ich müsste mich selbst quälen wenn ich Sub ignorieren wollte.

Also heute bekommt Subby als Arbeitskleidung, Fußkette, Knieschoner und Boxhandschuhe und dann wird der Fußboden gewischt ... :joy:

Das sind nette kleine Strafen Die mir gefallen ....

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